Freiburgs Seepark leuchtet erstmals im Zeichen des Ramadan 2025
Freiburgs Seepark leuchtet erstmals im Zeichen des Ramadan 2025
Ramadan-Lichter erstrahlen erstmals im Freiburger Seepark
Zum ersten Mal erleuchtet eine Ramadan-Lichtinstallation den Freiburger Seepark und setzt damit öffentlich ein Zeichen für muslimische Traditionen. Die Beleuchtung ist vom 17. Februar bis zum 19. März zu sehen und fällt damit in den islamischen Fastenmonat. Vier lokale muslimische Gemeinden haben gemeinsam mit der Stadt das Projekt auf den Weg gebracht.
Die Idee für die Lichter stammte von jungen Mitgliedern des 8er-Rats, des Freiburger Jugendrats. Ihr Vorschlag führte zu einer Kooperation zwischen der Stadt und vier muslimischen Organisationen: dem Badischen Bund der Freien Moscheen (BBF), der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG) und der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGBD).
Die Installation zeigt ein leuchtendes Mondmotiv, das sich von einer Sichel zum Vollmond und zurück verändert. Dazu gehören beleuchtete Schilder mit Ramadan-Grüßen sowie eine Informationstafel, die die religiöse Bedeutung des Monats erklärt. Die technische Umsetzung übernimmt die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH.
Ähnliche Lichtprojekte gibt es seit einigen Jahren auch in anderen deutschen Städten. Berlin, Köln und Frankfurt haben bereits Ramadan-Beleuchtungen als Teil interreligiöser Initiativen eingeführt. Eine zentrale Übersicht, wie viele Kommunen solche Installationen übernommen haben, existiert jedoch nicht.
Die Lichter bleiben bis zum 19. März eingeschaltet und begleiten damit den gesamten Fastenmonat. Die Stadt sieht in dem Projekt eine Möglichkeit, den interreligiösen Dialog zu fördern und den sozialen Zusammenhalt in Freiburg zu stärken. Die Zusammenarbeit zwischen Kommunalverwaltung und muslimischen Gemeinden steht für eine neue öffentliche Anerkennung der religiösen Vielfalt der Stadt.
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