Großstädte fordern mehr Geld und weniger Bürokratie vom Bund
Städte fordern mehr Geld aus Sonderfonds - Großstädte fordern mehr Geld und weniger Bürokratie vom Bund
Bürgermeister der größten deutschen Städte fordern grundlegende Reformen bei der öffentlichen Finanzierung und Vergabepraxis. Sie verlangen einen größeren Anteil am 4,7-Milliarden-Euro-Infrastrukturfonds des Bundes und weniger bürokratische Hürden für Bauprojekte. Sie betonen, dass urbane Zentren essentielle Leistungen wie Schulen und Nahverkehr bereitstellten, von denen auch Bewohner aus dem Umland profitierten. Doch der aktuelle Entwurf sieht vor, nur 55 Prozent des Infrastrukturtopfs an die Städte zu verteilen – ein Anteil, den sie als unzureichend kritisieren. Stattdessen fordern sie 70 Prozent der 4,7 Milliarden Euro. Um Bauvorhaben zu beschleunigen, schlagen sie vor, die Schwelle für Direktvergaben auf 250.000 Euro anzuheben und vereinfachte Ausschreibungen für Projekte bis zu 2,5 Millionen Euro zu ermöglichen. Diese Maßnahmen sollen Bürokratie abbauen und dringend benötigte Projekte vorantreiben. Ein weiterer zentraler Punkt ist das härtere Vorgehen gegen Immobilienverfall. Die Bürgermeister fordern Bußgelder von bis zu 500.000 Euro sowie die Möglichkeit, vernachlässigte Gebäude unter vorläufige Zwangsverwaltung zu stellen. Städte in ganz Deutschland – von Berlin über Bayern bis Nordrhein-Westfalen – fordern seit Jahren mehr Finanzmittel. Ähnliche Appelle kommen aus Kommunen in Baden-Württemberg, Hamburg und Bremen, die alle auf Lücken in Verkehr, Wassermanagement und öffentlicher Infrastruktur hinweisen. Wenn die Vorschläge umgesetzt werden, hätten die Städte mehr Kontrolle über die Mittelvergabe und schnellere Wege, Projekte zu starten. Höhere Strafen und strengere Kontrollen könnten zudem Eigentümer dazu bewegen, Gebäude instand zu halten, statt sie zu vernachlässigen. Ob es dazu kommt, hängt davon ab, ob die Landesregierung die Forderungen der Bürgermeister aufgreift.
Bayerns neue Champions-League-Hymne feiert Premiere vor Atalanta-Duell
Eine Hymne als Glücksbringer? Leslie Mandokis "Road to Budapest" soll Bayerns Traum vom Finale in seiner Heimatstadt beflügeln. Doch erst muss Atalanta Bergamo bezwungen werden.
Innovativer Lichtbogenofen in Salzgitter spart tausende Tonnen CO₂ ein
Ein 13 Meter tiefer Bunker, 110 Mega-Pfähle und ein Gelfundament: Wie Salzgitter mit radikalen Bauinnovationen die Stahlherstellung revolutioniert. Die Bilanz? Weniger Beton, weniger Emissionen – ohne Kompromisse bei der Stabilität.
Vom Torwart zum Kommunalpolitiker: Andreas Luthes überraschender Aufstieg in Stadtbergen
Ein Torwart, der jetzt Paragraphen statt Bälle pariert. Wie Andreas Luthe nach seiner Karriere beim VfL Bochum plötzlich in der Kommunalpolitik landet – und warum das kein Zufall ist.
Pharma-Streit auf der Handelsblatt-Tagung: Ist Europas Arzneiversorgung in Gefahr?
Lagerbestände reichen nicht, warnen Pharma-Hersteller. Doch Krankenkassen wiegen sich in Sicherheit – während Indien als kritischer Engpass bleibt.
26. Juni 2026: Warum dieser Freitag der Traumtag für Pärchen in MV ist
Ein Datum, eine Welle der Liebe: Warum sich Brautpaare in MV um diesen einen Freitag reißen. Doch wer zu spät kommt, geht leer aus – die Uhr tickt.
Solingens Notfallseelsorge kämpft um Finanzierung nach 30 Jahren ehrenamtlicher Krisenhilfe
Sie sind immer da, wenn die Seele brennt: Solingens Notfallseelsorger. Doch ohne mehr Spenden und Fördermitglieder könnte ihr lebenswichtiger Dienst bald an Grenzen stoßen.
Windkraft-Streit eskaliert: European Energy setzt Turbine gegen Gemeindewillen in Betrieb
Eine stillgelegte Windturbine läuft plötzlich wieder – gegen den Willen der Gemeinde. Doch wer hat recht im Kampf um Energy in Krisenzeiten? Die Antwort könnte Gerichte beschäftigen.
Fahrer flüchtet nach Crash mit Lieferwagen in Northeim
Ein spektakulärer Unfall in der Northeimer Innenstadt endet mit einer Flucht. Warum der Fahrer jetzt mit harten Strafen rechnen muss.
Sanierung des Ringelheimer Kindergartens: Stadtrat vertagt Entscheidung über 650.000 Euro Mehrkosten
Göttingen plant Weichenstellungen: Drei Ausschüsse beraten über lokale Projekte und Zukunftsvisionen
GKV-Beiträge steigen auf Rekordwert – wer zahlt die Zeche für das marode Gesundheitssystem?
Arbeitnehmer und Arbeitgeber stöhnen unter Rekordbeiträgen, während Apothekenausgaben um 65 Prozent stiegen. Kann die neue Kommission das System noch retten – oder droht 2027 der Kollaps?
Pharma-Streit auf der Handelsblatt-Tagung: Ist Europas Arzneiversorgung in Gefahr?
Lagerbestände reichen nicht, warnen Pharma-Hersteller. Doch Krankenkassen wiegen sich in Sicherheit – während Indien als kritischer Engpass bleibt.
30.000 Euro für Kleinprojekte: So profitiert die Region Nordhorn–Neuenhaus–Lage
Ob Spielplatzaufwertung oder Gemeinschaftsgeräte – hier fließen 30.000 Euro in lokale Ideen. Wer mitmacht, stärkt die Region. Antragsfrist endet am 1. Mai 2026: Jetzt Chance nutzen!
Aus Kaufland wird Vega: Soltaus neues Einkaufszentrum nimmt Gestalt an
Wo einst Kaufland-Prospekte lockten, entsteht nun ein lebendiges Zentrum mit Shopping, Gastronomie und frischem Design. Wer zieht ein – und wer muss gehen?