RB 37 zwischen Bremen und Uelzen: Pro Bahn verlangt Ende des Start-Vertrags wegen Dauer-Chaos

Luka Boucsein
Luka Boucsein
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Eine detaillierte Karte des Hochgeschwindigkeits-Personenzugprogramms in den Vereinigten Staaten, die Routen und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text, der den Zweck und die Funktionsweise des Programms beschreibt.Luka Boucsein

RB 37 zwischen Bremen und Uelzen: Pro Bahn verlangt Ende des Start-Vertrags wegen Dauer-Chaos

Ersatzbusse statt Züge: Pro Bahn fordert Vertragsende für Start Niedersachsen Mitte auf der RB 37 zwischen Bremen und Uelzen

Seit über einem Monat müssen Fahrgäste auf der Regionalbahn-Linie RB 37 zwischen Bremen und Uelzen mit Ersatzbussen vorlieb nehmen – eine Situation, die bei den Pendlerinnen und Pendlern für anhaltende Verärgerung sorgt. Die Fahrgastvereinigung Pro Bahn hat nun den sofortigen Entzug des Betriebsauftrags für den Betreiber Start Niedersachsen Mitte gefordert. Begründet wird dies mit anhaltenden Versäumnissen und organisatorischer Inkompetenz des Unternehmens.

Seit Start im Dezember 2021 den Betrieb auf der Strecke übernommen hat, häufen sich technische Störungen. Pro Bahn wirft dem Unternehmen vor, nicht genug funktionsfähige Züge vorhalten zu können, was 2022 zu einer hohen Ausfallquote geführt habe. Statt eines verlässlichen Fahrplans stoßen Fahrgäste in Buchungs-Apps häufig auf "Geisterzüge" – Start bestätigt Bus-Ersatzverkehre oft erst eine Woche im Voraus.

Die Lage hat sich zuletzt weiter zugespitzt, ohne dass ein Ende der Bus-Ersatzverkehre absehbar wäre. Wann der reguläre Zugbetrieb wiederaufgenommen wird, bleibt unklar, da Start keinen festen Termin nennt. Malte Diehl, Landesvorsitzender von Pro Bahn, bezeichnete den aktuellen Zustand als "völlig inakzeptabel" und forderte vom Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) Konsequenzen.

Die Fahrgastvereinigung warnt zudem, dass das anhaltende Chaos Reisende zurück ins Auto treibe und damit Bemühungen untergrabe, den Schienenverkehr zu stärken. Auf der RB 37 kommt es regelmäßig zu Verspätungen, was das Risiko erhöht, Anschlussverbindungen zu verpassen. Pro Bahn besteht darauf, dass die LNVG Start eine offizielle Abmahnung erteilt und einen Notfallplan erarbeitet, falls sich die Leistung nicht kurzfristig bessert.

Die Forderungen der Fahrgastvereinigung unterstreichen das Ausmaß der Störungen auf der Strecke Bremen–Uelzen. Ohne Eingreifen droht der anhaltende Ärger das Vertrauen in den Regionalverkehr weiter zu beschädigen. Die LNVG steht nun unter Druck, gegen Start vorzugehen – oder riskiert anhaltende Unzufriedenheit unter den Fahrgästen.

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