Volkswagen gewinnt Teilurteil im Streit um gekündigte Führungskräfte
VW-Manager fordern Millionen - Rechtsstreit um Kündigungen - Volkswagen gewinnt Teilurteil im Streit um gekündigte Führungskräfte
Volkswagen liegt in einem Rechtsstreit mit zwei ehemaligen Führungskräften über Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe, angebliche Verleumdung und deren Entlassungen. Im Mittelpunkt des Konflikts stehen die Weitergabe interner Dokumente sowie die Handhabung interner Ermittlungen. Ein Arbeitsgericht hat nun über eine der Kündigungen entschieden, während es im anderen Fall weitere Beweiserhebungen anordnete.
Das Arbeitsgericht Braunschweig urteilte, dass die Entlassung eines Managers rechtmäßig war, nachdem dieser interne Prüfberichte an das Landeskriminalamt (LKA) weitergeleitet hatte. Das Gericht wertete dies als schweren Pflichtverstoß, da es sich um Unterlagen zu den Modellen Crafter und Grand California handelte. Volkswagen argumentierte, die Weitergabe der Dokumente habe den Unternehmensinteressen geschadet – eine Position, die das Gericht bestätigte.
Allerdings erklärte dasselbe Gericht die fristlose Kündigung eines zweiten Managers für unwirksam. Volkswagen hatte die gesetzliche Zwei-Wochen-Frist für die Kündigung versäumt, wodurch das Verfahren fehlerhaft wurde. Der Fall wird nun weiterverhandelt, um die Umstände dieser zweiten Entlassung zu klären.
Beide ehemaligen Führungskräfte streben unabhängig voneinander Schadensersatz in Millionenhöhe an. Zudem sehen sie sich mit Verleumdungsvorwürfen konfrontiert, die mit ihrem Verhalten während interner Volkswagen-Untersuchungen zusammenhängen. Über ihre abgewiesenen Schadensersatzklagen wird am 24. April vor dem Landesarbeitsgericht Niedersachsen in Hannover verhandelt.
Der Streit geht auf die 2015 eingerichtete Diesel-Abgasaffäre-Untersuchungskommission von Volkswagen zurück – eine 400 Personen starke Taskforce, die Compliance-Fragen und Abgasnachbesserungen klären sollte. Bis 2020 hatte sie Software-Updates für 11 Millionen Fahrzeuge umgesetzt und Vergleichszahlungen in Höhe von 30 Milliarden Euro geleistet. Doch anders als Toyotas Rückrufteam 2010 oder GMs Zündschalter-Untersuchung 2014 sah sich Volkswagen Kritik ausgesetzt: Der kulturelle Wandel vollzog sich nur langsam, und juristische Auseinandersetzungen zogen sich hin. Selbst ein Jahrzehnt später laufen noch Ermittlungen gegen Führungskräfte.
Volkswagen beharrt darauf, dass das Verhalten der Manager die Kündigungen rechtfertigte. Das Unternehmen betont, ihre Handlungen hätten eine schwere Pflichtverletzung dargestellt.
Die Gerichtsentscheidungen lassen eine Kündigung bestehen, während die andere weiter geprüft wird. Mit einer für April anstehenden Berufungsverhandlung bleibt der Rechtsstreit um Schadensersatz, Verleumdung und den Umgang mit internen Dokumenten ungelöst. Das Ergebnis könnte Präzedenzfälle dafür schaffen, wie Volkswagen künftig mit Konflikten um Führungskräfte im Zusammenhang mit Compliance-Ermittlungen umgeht.
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