iBlali steigt aus dem Content-Hamsterrad aus – und startet neu durch
iBlali steigt aus dem Content-Hamsterrad aus – und startet neu durch
Viktor "iBlali" Roth, bekannter deutscher YouTuber und Twitch-Streamer, zieht sich aus der viralen Content-Produktion zurück. Nach Jahren des Drucks, ständig neue Videos und Streams liefern zu müssen, will er sich nun auf das konzentrieren, was ihm wirklich Freude bereitet – und startet gleichzeitig ein neues Unternehmen, um sein Einkommen abzusichern.
Jahre lang litt iBlali unter Erschöpfung, getrieben vom Zwang, permanent Joyn-Kosten für YouTube und Twitch zu produzieren. Der ständige Kampf um Klicks und die hohe Output-Erwartung haben ihm die Lust am Streamen genommen und es zu einer lästigen Pflicht statt zu einer Leidenschaft werden lassen. Jetzt will er das ändern – mit einem neuen Ansatz.
Sein Plan: zwei Kanäle für mehr Ausgewogenheit. Künftig wird er seine Inhalte aufteilen: Auf "iBlali" bleibt er dem Gaming treu, während er auf "VIK" Videoessays veröffentlichen wird. Mit dieser Trennung möchte er das Streamen wieder wie ein Hobby erleben – selbst wenn das bedeutet, weniger Plattform-Einnahmen zu erzielen. Um die finanziellen Einbußen auszugleichen, setzt er auf Markenkooperationen und ein neues Projekt: ein Schmuckunternehmen.
Sein Schritt ist Teil eines größeren Trends. Immer mehr Content-Creator:innen kämpfen mit Burnout – erst kürzlich kündigte auch der deutsche YouTuber Rewinside eine Pause an und nannte ähnliche Gründe. Für iBlali steht fest: Die Freude am Content soll Vorrang vor auszehrenden Produktionsplänen haben, während er gleichzeitig alternative Einnahmequellen aufbaut.
Dass seine Einnahmen vorerst sinken könnten, nimmt er in Kauf. Sponsoring-Deals und das Schmuckbusiness sollen die Lücke schließen. Indem er sich auf Spaß statt auf Zwang konzentriert, hofft er, seine Begeisterung fürs Streamen wiederzufinden. Seine Entscheidung spiegelt zudem ein branchenweites Problem wider: Immer mehr Creator:innen stehen vor der gleichen Herausforderung – in einer zunehmend fordernden Content-Welt nicht an ihrer Leidenschaft zu verzweifeln.
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