Hannovers Hauptbahnhof wird bis 2030 grundlegend umgebaut und modernisiert
Hannovers Hauptbahnhof wird bis 2030 grundlegend umgebaut und modernisiert
Hannovers Hauptbahnhof steht vor großem Ausbau nach Jahren steigender Fahrgastzahlen
Nach Jahren kontinuierlich wachsender Passagierzahlen steht für den Hannoverschen Hauptbahnhof eine umfassende Erweiterung bevor. Der Deutsche Bahn-Konzern Deutsche Bahn hat nun die vorläufigen Pläne für die Modernisierung des stark frequentierten Verkehrsknotens finalisiert. Das Projekt soll bis 2030 Engpässe verringern und die Effizienz steigern.
Die Kapazitäten des Bahnhofs sind seit 2021 an ihre Grenzen gestoßen: Die Nutzung stieg von 50 Millionen auf 65 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Die wachsende Nachfrage und veraltete Infrastruktur zwangen die Verantwortlichen zum Handeln – das Ergebnis ist ein umfassendes Modernisierungskonzept.
Zwischen 2021 und 2025 kletterte die Auslastung des Hauptbahnhofs von 85 auf über 95 Prozent. Enge Gleisabstände, marode Bahnsteige und fehlende Durchgangsgleise führten zu Staus im Betrieb, was schließlich die Entscheidungen für den Ausbau beschleunigte. Geplant sind neue Gleise, modernisierte Bahnsteige sowie eine komplette Erneuerung der zentralen Infrastruktur.
Ein zentrales Element der Aufwertung ist ein neuer Bahnsteig für die S-Bahn-Richtung Lehrte mit den Gleisen 15 und 16. Diese Erweiterung schafft Platz auf den bestehenden Bahnsteigen und ermöglicht einen reibungsloseren Betrieb der Fernzüge. Zudem werden Anpassungen im Gleisnetz höhere Einfahrgeschwindigkeiten in den Bahnhof erlauben.
Um den Fahrgastfluss zu verbessern, entsteht ein zweiter Fußgängertunnel in der Nähe der Lister Meile, der die Wege verkürzt. Der bestehende Tunnel wird verbreitert, und zusätzliche Treppenaufgänge zu den Bahnsteigen kommen hinzu. Gleichzeitig ersetzt ein neues Stellwerk die veraltete Technik und erhöht so die Betriebszuverlässigkeit.
Als kurzfristige Maßnahme erhält der Bahnknoten Hannover-Burg bis 2029 größere Weichen, die höhere Geschwindigkeiten und flexiblere Zugfahrten ermöglichen. Die vollständige Vorplanung für das gesamte Projekt soll etwa zeitgleich abgeschlossen werden.
Die DB InfraGO prüft zudem weitere Schritte zur Steuerung der Fahrgastströme, darunter zusätzliche Treppen und erweiterte Laufwege. Ziel ist es, künftiges Wachstum ohne die heutigen Verspätungen und Überlastungen zu bewältigen.
Bis 2030 wird der Ausbau die Kapazität des Hannoverschen Hauptbahnhofs deutlich erhöhen. Neue Bahnsteige, modernisierte Gleise und optimierte Fahrgastwege sollen die wachsende Nachfrage bedienen. Nach Fertigstellung dürfte der modernisierte Knotenpunkt Millionen Pendlerinnen und Pendlern jährlich weniger Verspätungen und eine verbesserte Reisequalität bieten.
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