Göttingen und Northeim planen gemeinsame Großleitstelle für besseres Krisenmanagement
Göttingen und Northeim planen gemeinsame Großleitstelle für besseres Krisenmanagement
Landkreis Göttingen, die Stadt Göttingen und der Landkreis Northeim planen gemeinsam ein Krisenmanagementzentrum
Die Landkreise Göttingen und Northeim sowie die Stadt Göttingen wollen eine gemeinsame Großleitstelle Südniedersachsen einrichten, um die Koordination in Krisenfällen zu verbessern. Bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 11. Februar 2026, im Kreishaus Northeim wurden die Pläne vorgestellt.
Vorgesehen ist die Zusammenlegung der Städtischen Regionalleitstelle Göttingen mit der Kreisleitstelle Northeim. Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, wird die neue Einrichtung langfristig als Anstalt des öffentlichen Rechts betrieben. Zunächst soll jedoch ein vorläufiger Kooperationsvertrag den schrittweisen Zusammenschluss der beteiligten Leitstellen ermöglichen.
Noch ausstehend sind die offiziellen Beschlüsse der Kreistage in Göttingen und Northeim sowie des Göttinger Stadtrats. Nach der finalen Zustimmung werden voraussichtlich 18 Monate benötigt, um rechtliche, technische und organisatorische Hürden zu bewältigen. Mit dem Regelbetrieb ist erst nach dieser Phase zu rechnen.
Ein zentrales Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Personalkapazitäten, der technischen Ausstattung und der Kommunikationsabläufe in Notfallsituationen. Geprüft wird zudem, ob sich weitere Kommunen dem Verbund später anschließen könnten. Außerdem soll analysiert werden, ob zusätzliche Aufgaben in die neue Leitstelle integriert werden können.
Der Standort der Großleitstelle Südniedersachsen steht noch nicht fest. Aktuelle Planungen aus dem Jahr 2023 gehen davon aus, dass der Betrieb etwa 18 Monate nach den notwendigen Gremienentscheidungen aufgenommen werden könnte.
Durch die Bündelung von Ressourcen soll die Schlagkraft der regionalen Notfallvorsorge gestärkt werden. Das Projekt zielt darauf ab, sowohl die operativen Abläufe als auch die Kosteneffizienz zu optimieren. Die endgültigen Weichen stellen die anstehenden Beschlüsse der beteiligten Gremien.
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