Lebenslänglich für brutalen Mord an Ex-Partnerin vor den Augen der Kinder
Ex-Partner ersticht Kinder: Lebenslange Haft in Niedersachsen - Lebenslänglich für brutalen Mord an Ex-Partnerin vor den Augen der Kinder
Ein 34-jähriger Mann aus Niedersachsen ist wegen der Ermordung seiner Ex-Partnerin vor den Augen ihrer gemeinsamen Kinder zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Verden verurteilte das Urteil auf besonders niedrige Beweggründe – Hass und finanzielle Streitigkeiten – und wertete die Tat als Mord mit besonderer Schwere der Schuld.
Der Vorfall ereignete sich, als der Angeklagte seine ehemalige Partnerin mehrfach mit einem Messer attackierte und ihr dabei etwa zehn Stichwunden im Kopf- und Oberkörperbereich zufügte. Die Kinder der beiden wurden Zeugen der blutigen Tat. Obwohl der Mann der Frau zuvor mehrfach mit dem Tod gedroht hatte, hatten die Behörden keine akuten Anzeichen dafür erkannt, dass er seine Drohungen wahr machen würde.
Nach der Attacke versuchte der Täter, mit einem Auto zu fliehen, wurde jedoch kurz darauf von der Polizei gestellt. Bei seiner Festnahme bedrohte er die Beamten mit einem Messer. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass er trotz leichter geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten voll schuldfähig war.
Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Nebenklage hatten eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert, der sich das Gericht schließlich anschloss. Das Urteil steht im Einklang mit der aktuellen Rechtsprechung deutscher Landgerichte, wo jährlich etwa 20 bis 30 Mordfälle mit besonders niedrigen Beweggründen zu lebenslangen Haftstrafen führen, wie aus der Bundesjustizstatistik hervorgeht.
Der Verurteilte muss die lebenslange Haftstrafe für die tödliche Messerattacke verbüßen, die das Gericht als hassmotivierten Mord einordnete. Der Fall reiht sich ein in eine Serie harter Urteile für vergleichbare Verbrechen in Deutschland, bei denen Richter konsequent Höchststrafen für Tötungsdelikte mit besonders verwerflichen Motiven verhängen.
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