Polizei stoppt betrunkenen Fahrer und Unfallverursacher ohne gültigen Führerschein
Polizei stoppt betrunkenen Fahrer und Unfallverursacher ohne gültigen Führerschein
Polizei Meinersen geht gegen zwei Verkehrssünder vor Am Donnerstagnachmittag leitete die Polizei in Meinersen Maßnahmen gegen zwei Autofahrer ein. Ein Mann wurde mit einer deutlich über dem Grenzwert liegenden Blutalkoholkonzentration am Steuer erwischt, ein weiterer nach einem Unfall gestoppt, den er ohne gültigen Führerschein verursacht hatte.
Ein 46-jähriger Fahrer wurde festgenommen, nachdem Beamte bei ihm einen Blutalkoholwert von 1,36 Promille feststellten. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen, zudem wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Nach deutschem Recht drohen Fahrern bei Überschreitung der 0,5-Promille-Grenze strenge Konsequenzen – darunter Geldstrafen, Führerscheinentzug und die Verpflichtung zu einer verkehrspsychologischen Beratung.
In einem weiteren Vorfall in Ahnsen hatte ein 32-Jähriger einen Verkehrsunfall verursacht, obwohl er mit einem ungültigen Führerschein unterwegs war. Sein moldawischer Führerschein war abgelaufen und hätte durch eine praktische Prüfung vor Ort umgeschrieben werden müssen. Gegen den Mann wurden nun ebenfalls strafrechtliche Ermittlungen wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis eingeleitet.
Die Regeln für Alkohol am Steuer sind in Deutschland seit zwei Jahrzehnten unverändert: Für erfahrene Fahrer gilt eine Obergrenze von 0,5 Promille, während Fahranfänger – also unter 21-Jährige oder Fahrer in den ersten zwei Jahren nach dem Führerscheinerwerb – einer Null-Promille-Grenze unterliegen. Bei Verstößen drohen Bußgelder zwischen 250 und 1.000 Euro, Punkte in Flensburg sowie Fahrverbote von ein bis drei Monaten. Wiederholungstäter müssen zudem mit der Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) rechnen.
Beide Fahrer müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen: Der 46-Jährige wegen Trunkenheit am Steuer, der 32-Jährige muss zunächst seine Führerscheinsituation klären, bevor er wieder hinter das Steuer darf. Die Polizei bestätigte, dass in beiden Fällen Ermittlungen laufen.
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