17 March 2026, 04:11

Wiesbadens Kürbis-Suppenfest vereint Kunst, Tradition und Gemeinschaftsgeist

Korb voller Kürbisse neben einem Gebäude gestellt, eine Pflanze im Vordergrund, eine bunte Wand im Hintergrund mit einer Tafel, auf der Text steht.

Wiesbadens Kürbis-Suppenfest vereint Kunst, Tradition und Gemeinschaftsgeist

Kürbis-Suppenfest in Wiesbaden: Ein Fest für Kunst, Gemeinschaft und Herbsttradition

Eine kleine, aber lebhafte Menschenmenge versammelte sich am Samstagmorgen in Wiesbaden zum alljährlichen Kürbis-Suppenfest. Die Veranstaltung feierte eine einzigartige, 20 Jahre alte Skulptur und brachte Anwohner bei Essen, Musik und dem Austausch von Rezepten zusammen. Rund zwei Dutzend Besucher genossen die herbstliche Tradition neben dem wöchentlichen Markt.

Im Mittelpunkt des Festes stand eine Kürbisskulptur, die ursprünglich 2004 für den Wiesbadener "Kunstsommer" geschaffen wurde. Ursprünglich auf dem Dern'schen Gelände platziert, wurde sie später auf Wunsch der Anwohner an einen besser zugänglichen Ort verlegt. Im Laufe der Jahre hat ihr organisches Wachstum und die sich wandelnde Gestaltung die Skulptur zum meistfotografierten Kunstwerk der Stadt gemacht.

In diesem Jahr stand das Fest unter dem Motto "Geben und Nehmen". Besucher tauschten Rezepte aus – von Hokkaido-Kürbissen bis hin zu riesigen Zierkürbissen. Wer von der gespendeten Kürbissuppe kosten wollte, musste zuvor die "Ode an den Kürbis" singen, ein humorvolles Lied, das der Künstler Volker Kutscher extra für den Anlass komponiert hatte.

Die Mischung aus Generationen, Kulturen und Aromen machte das Fest zu einem lokalen Highlight. Zwar gibt es in Wiesbaden keine weiteren interaktiven, pflanzenbasierten Kunstprojekte – doch dieses sticht durch seinen saisonalen Charme und den Gemeinschaftsgeist heraus.

Das Kürbis-Suppenfest hat der Skulptur einen neuen Sinn gegeben und hält eine beliebte Tradition am Leben. Die Verbindung von Kunst, kulinarischem Genuss und Mitmachcharakter sichert ihm einen festen Platz im Wiesbadener Herbstkalender. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung weiter wächst – ganz wie die Kürbisse, die sie feiert.

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