21 March 2026, 08:14

Wie das Energieeffizienz-Experten-Verzeichnis Fördergelder für nachhaltiges Bauen freischaltet

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Wie das Energieeffizienz-Experten-Verzeichnis Fördergelder für nachhaltiges Bauen freischaltet

Seit 2011 hilft ein bundesweites Verzeichnis von Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten Deutschen dabei, Fördermittel für nachhaltige Bauprojekte zu beantragen. Die Initiative wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der KfW-Bankengruppe ins Leben gerufen. Nur zertifizierte Fachleute, die in diesem Verzeichnis gelistet sind, können staatliche Zuschüsse für energieeffizientes Bauen oder Sanieren freischalten.

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Das "Energieeffizienz-Experten-Verzeichnis" startete vor über einem Jahrzehnt, um den Zugang zu Bundesförderungen zu vereinfachen. Betreut wird es von der Deutschen Energie-Agentur (dena) und stellt sicher, dass ausschließlich qualifizierte Spezialisten Hausbesitzer und Projektentwickler durch die Förderprogramme begleiten. Ohne die entsprechende Zertifizierung können Expertinnen und Experten keine finanziellen Hilfen für ihre Kunden beantragen.

Seit 2023 liegt die Verantwortung für Fördermittel im Neubereich beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Das Verzeichnis selbst entwickelt sich unter der Aufsicht der dena weiter – allerdings wurde für 2023 keine offizielle Gesamtzahl der registrierten Fachleute veröffentlicht.

Einzelne Zertifizierungen und Einträge werden zwar erfasst, doch die genaue Anzahl aktiver Expertinnen und Experten bleibt undokumentiert. Im Fokus steht die Einhaltung hoher Qualitätsstandards, nicht die bloße Quantität der Beteiligten.

Das Verzeichnis bleibt ein zentrales Instrument, um in Deutschland staatliche Fördergelder zu erhalten. Für die Beantragung von Zuschüssen – sowohl bei Sanierungen als auch im Neubau – ist die Einbindung zertifizierter Fachkräfte zwingend erforderlich. Die Übertragung der Zuständigkeit auf das BMWSB spiegelt die fortlaufenden Anpassungen in der Energieeffizienzpolitik wider.

Quelle