Wallaby auf der Flucht: Berlins Spandau sucht das entlaufene Beuteltier
Christos SchwitalWallaby auf der Flucht: Berlins Spandau sucht das entlaufene Beuteltier
Ausgebüxtes Wallaby irrt durch Berlins Spandau: Suche in Kladow geht weiter
In Berlins Spandauer Ortsteil Kladow ist ein Wallaby auf freiem Fuß. Das Beuteltier entkam am Sonntag seinem Besitzer und wurde seitdem von Anwohnern und der Polizei gesichtet. Nach einer zweistündigen Verfolgungsjagd am Montagmorgen verschwand es schließlich im nahen Waldgebiet.
Erstmals als vermisst gemeldet wurde das Wallaby, nachdem es seinem Halter am Wochenende entlaufen war. Ein Anwohner behauptete später, das Tier am frühen Montagmorgen gesehen zu haben, woraufhin Polizei und Schaulustige mit der Suche begannen. Trotz aller Bemühungen, das Tier einzufangen, entkam es und floh in den Wald.
Die Behörden haben inzwischen Sicherheitshinweise für den Fall herausgegeben, dass jemand auf das Wallaby trifft. Anders als größere Känguru-Arten erreicht diese Spezies nur eine Kopf-Rumpf-Länge von 70 bis 80 Zentimetern und stellt für Erwachsene kaum eine Gefahr dar. Die Polizei rät dazu, Abstand zu halten, dabei jedoch Blickkontakt zu wahren. Weglaufen, wildes Armwedeln oder der Versuch, sich größer zu machen, könnten das Tier provozieren.
Wer keine Deckung finden kann, sollte sich laut Behörden flach auf den Bauch legen, Kopf und Nacken mit den Armen schützen und die Beine anziehen, falls das Wallaby aggressiv näher kommt. Kinder hingegen sollten ruhig bleiben und sich langsam seitwärts vom Tier entfernen. Seit dem 20. Mai 2024 gab es keine bestätigten Sichtungen mehr.
Die Suche nach dem entlaufenen Wallaby dauert zwar an, doch bisher liegen keine neuen Meldungen vor. Anwohner werden aufgefordert, bei einer Begegnung mit dem Tier die Polizeianweisungen zu befolgen. Sowohl der Besitzer als auch die Behörden hoffen, dass das Wallaby bald unversehrt wiedergefunden wird.






