Titisee-Neustadt plant klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040 mit neuem Strategieentwurf
Luka BoucseinTitisee-Neustadt plant klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040 mit neuem Strategieentwurf
Titisee-Neustadt bereitet sich auf die Einführung eines neuen kommunalen Wärmeplans bis April 2026 vor. Der Strategieentwurf zeigt auf, wie die Stadt in den nächsten zwei Jahrzehnten auf ein vollständig klimaneutrales Wärmeversorgungssystem umsteigen wird. Zwar wird der Plan die künftige städtische Entwicklung prägen, doch enthält er keine unmittelbaren rechtlichen Vorgaben für einzelne Projekte.
Den Anfang macht eine detaillierte Bestandsaufnahme des aktuellen Wärmebedarfs sowie der bestehenden Versorgungsnetze in der gesamten Stadt. Diese Analyse soll aufdecken, wo Energie eingespart werden kann und wie erneuerbare Energien sowie Abwärme effizienter genutzt werden können.
Der fertige Plan wird klare Ziele für das Jahr 2030 sowie eine vollständige Roadmap zur klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2040 enthalten. Erste Maßnahmen konzentrieren sich auf die energetische Sanierung von Gebäuden im Stadtteil Neustadt. Zudem plant die Stadt, ihr Fernwärmenetz auszubauen und öffentliche Gebäude zu modernisieren.
Erneuerbare Energien spielen dabei eine zentrale Rolle – mit gezielten Schritten zur Steigerung der Windkraftkapazitäten. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf rund 72.000 Euro geschätzt, wobei der Großteil aus öffentlichen Fördermitteln finanziert wird.
Sobald der Plan verabschiedet ist, wird er die Wärmeinfrastruktur von Titisee-Neustadt für die nächsten 16 Jahre steuern. Die Stadt strebt an, Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Energieeffizienz in Wohngebäuden und öffentlichen Einrichtungen zu verbessern. Die Umsetzung beginnt in den kommenden Jahren mit Sanierungsvorhaben und Netzausbauprojekten.






