31 March 2026, 08:17

"Stuttgart 21" öffnet Baustelle an Ostern für tausende Besucher

Alte detaillierte Karte von Stuttgart auf altem Papier mit sichtbaren Straßenverläufen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, begleitet von handgeschriebener Text.

"Stuttgart 21" öffnet Baustelle an Ostern für tausende Besucher

Stuttgarts riesiges Bahnprojekt "Stuttgart 21" öffnet über das Osterwochenende seine Baustelle für die Öffentlichkeit. Von Karsamstag bis Ostermontag können Besucher zentrale Bereiche der Großbaustelle erkunden – darunter das historische Bonatz-Bauwerk und den neuen unterirdischen Bahnhof. Der Eintritt ist kostenlos, allerdings sind Tickets erforderlich; die Veranstalter rechnen mit bis zu 78.000 Gästen an den drei Tagen.

Die Aktion findet täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr statt und bietet einen seltenen Einblick in eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands. Die Gäste können das unter Denkmalschutz stehende Bonatz-Gebäude besichtigen, das im Rahmen des Projekts saniert wird. Zudem gibt es einen Blick auf das Dach des künftigen unterirdischen Hauptbahnhofs sowie Informationen zur digitalen Schienenverkehrsdrehscheibe und zum geplanten Rosensteinviertel.

Der Zugang ist zwar kostenfrei, die Tickets müssen jedoch vorab über den Verein Bahnprojekt Stuttgart–Ulm gebucht werden. Das Bonatz-Gebäude selbst befindet sich noch im Bau; die Arbeiten sollen bis 2027 andauern. Ab 2026 können Fahrgäste es zwar durchqueren, die vollständige Nutzung ist aber erst für das folgende Jahr vorgesehen.

Doch das Projekt kämpft mit Verzögerungen. Die teilweise Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs, ursprünglich für einen früheren Zeitpunkt geplant, hängt nun von einem überarbeiteten Betriebsplan ab, der bis Mitte 2026 vorliegen soll. Einige Schätzungen gehen davon aus, dass die Station erst 2029 oder sogar 2030 eröffnet wird. "Stuttgart 21" umfasst nicht nur den Tiefbahnhof, sondern auch neue Gleise, Tunnel, Unterführungen und Brücken, die das Stuttgarter Schienennetz grundlegend umgestalten.

Die Osteröffnung gibt der Öffentlichkeit die Möglichkeit, den Fortschritt des Projekts hautnah mitzuerleben. Während das Bonatz-Gebäude noch Jahre bis zur Fertigstellung benötigt und das Eröffnungdatum des Bahnhofs ungewiss bleibt, zeigt die Veranstaltung sowohl das Ausmaß der Arbeiten als auch die bevorstehenden Herausforderungen. Mit 78.000 erwarteten Besuchern unterstreicht sie das große Interesse an der zukünftigen Bedeutung des Vorhabens.

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