06 April 2026, 20:13

Streichen eines Feiertags: Warum die Deutschen dagegen sind

Eine große Gruppe von Menschen steht vor einem Gebäude, einige halten Schilder und tragen Helme, im Vordergrund ein Pfahl mit einer Schilder und im Hintergrund ein Baum, was auf eine Demonstration hindeutet.

Streichen eines Feiertags: Warum die Deutschen dagegen sind

Der Vorschlag, einen gesetzlichen Feiertag in Deutschland abzuschaffen, hat eine breite Debatte ausgelöst. Die Idee entstand im Rahmen von Regierungsgesprächen über die Steigerung der Wirtschaftsleistung. Doch die Mehrheit der Bürger lehnt den Plan offenbar entschieden ab.

Der Vorstoß resultiert aus internen Diskussionen der Bundesregierung über die Erhöhung der Arbeitsstunden. Als kurzfristige Lösung wird erwogen, einen Feiertag zu streichen, um so zusätzliche produktive Arbeitstage zu gewinnen. Kritiker hingegen argumentieren, dass dies die tiefer liegenden wirtschaftlichen Probleme nicht lösen würde.

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt landesweit deutlichen Widerstand. Nur 21 Prozent der Befragten unterstützten die Idee, während 76 Prozent sie ablehnten. Besonders groß war die Ablehnung bei Erwerbstätigen: 82 Prozent sprachen sich gegen den Vorschlag aus.

Auch politisch zeigten sich deutliche Unterschiede. Die höchste Zustimmung kam mit 31 Prozent von Wählern der CDU/CSU, doch selbst dort überwiegt die Ablehnung. Gleichzeitig zeigten Anhänger der Linken (85 Prozent dagegen) und der rechtspopulistischen AfD (87 Prozent dagegen) den stärksten Widerstand. Bemerkenswert ist, dass sich die Meinungen in Ost- und Westdeutschland kaum unterschieden.

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Jenseits der öffentlichen Stimmung warnen Beamte vor möglichen Gegenreaktionen. Die Unpopularität des Vorhabens könnte die politische Umsetzung erheblich erschweren.

Der Plan, einen Feiertag zu streichen, steht vor erheblichen Hindernissen. Angesichts der breiten Ablehnung in allen Bevölkerungsgruppen und politischen Lagern erscheinen die Aussichten auf eine Umsetzung gering. Die Debatte zeigt vielmehr, wie schwierig es ist, wirtschaftliche Ziele mit der öffentlichen Meinung in Einklang zu bringen.

Quelle