21 March 2026, 00:21

SPD und CDU liefern sich in Rheinland-Pfalz ein Kopf-an-Kopf-Rennen vor der Wahl 2026

Ein Bleistiftbild namens "Nürnberg, Deutschland" von Joseph Mallord William Turner, das eine Stadtansicht mit einem Fluss, Gebäuden, Bäumen und einer Brücke zeigt.

Schweitzer: SPD soll lenken, nicht nur mitfahren - SPD und CDU liefern sich in Rheinland-Pfalz ein Kopf-an-Kopf-Rennen vor der Wahl 2026

Der SPD-Wahlkampf in Rheinland-Pfalz geht in die heiße Phase – mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die CDU. Spitzenkandidat Alexander Schweitzer hielt seine letzte Großkundgebung mit prominenter Unterstützung der früheren Ministerpräsidenten Malu Dreyer, Kurt Beck und Rudolf Scharping. Aktuelle Umfragen zeigen die beiden Volksparteien fast gleichauf.

Seit 1991 regiert die SPD in Rheinland-Pfalz, doch ihre Vorherrschaft hat im Laufe der Zeit nachgelassen. Damals holte die Partei 49,3 Prozent der Stimmen, während die CDU auf 37,8 Prozent kam – ein Vorsprung von 11,5 Prozentpunkten. Bis 2021 schrumpfte dieser Abstand auf acht Prozent: Die SPD erreichte 35,7 Prozent, die CDU 27,7 Prozent. Für die Wahl 2026 liegen beide Parteien nun in den Umfragen nur noch wenige Punkte auseinander, mit der CDU leicht vorn bei 28 bis 29 Prozent und der SPD bei 26 bis 28 Prozent.

Schweitzer zeigt sich siegesgewiss, schließt aber eine große Koalition nicht aus, falls kein klarer Sieger hervorgeht. Er betonte, dass eine mögliche Partnerschaft nur unter SPD-Führung zustande käme, und griff dabei zum Bild des Kapitäns, der am Ruder bleibt. Gleichzeitig machte er deutlich, dass er in einem von der CDU geführten Kabinett nicht mitwirken werde.

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Auf seiner Abschlusskundgebung erhielt Schweitzer öffentliche Rückendeckung von drei SPD-Altministerpräsidenten. Ihre Anwesenheit unterstrich den langjährigen Einfluss der Partei in der Region – auch wenn der Wahlausgang völlig offen ist.

Die Wahl wird entscheiden, ob die SPD ihre 35-jährige Regierungszeit verlängern kann. Ein knapper Ausgang könnte Koalitionsverhandlungen erzwingen, wobei Schweitzer auf der Führungsrolle seiner Partei beharrt. Die letzten Umfragen deuten darauf hin, dass es bis zum Schluss spannend bleibt.

Quelle