Rüdiger verteidigt seinen harten Spielstil nach Vorfall mit Getafe-Spieler Rico
Christos SchwitalRüdiger verteidigt seinen harten Spielstil nach Vorfall mit Getafe-Spieler Rico
Antonio Rüdiger hat seinen robusten Spielstil verteidigt, nachdem es kürzlich zu einem Vorfall auf dem Platz gekommen war. Der Verteidiger von Real Madrid traf den Getafe-Spieler Diego Rico im März bei einem Spiel ins Gesicht. Rüdiger betont, dass seine Spielweise entscheidend für seinen Erfolg sei, und weist Vorwürfe zurück, ein Risiko für seine Mannschaften zu sein.
Der Zusammenstoß ereignete sich beim Spiel von Real Madrid gegen Getafe am 5. März 2026. Rico warf Rüdiger vor, ihn absichtlich geschlagen zu haben, doch der Schiedsrichter ergriff keine disziplinarischen Maßnahmen. Später wies Rüdiger Ricos Vorwürfe als übertrieben zurück.
In einem aktuellen Interview räumte der 32-jährige Innenverteidiger zwar frühere Fehler ein, blieb aber bei seinem körperbetonten Stil. Er bezeichnete seine Aggressivität als Teil seiner "DNA" und als unverzichtbar für seine Leistungen. Um sich auf Gegner vorzubereiten, analysiert er Videoaufnahmen und setzt darauf, früh im Spiel körperliche Akzente zu setzen.
Rüdiger verwies zudem auf seine Disziplin: In seiner neunjährigen Profikarriere habe er noch nie eine Rote Karte gesehen. Die Aufzeichnungen bestätigen, dass er in jüngeren Spielen – einschließlich des Duells gegen Getafe – keine Platzverweise erhielt. Aktuell auf Platz drei der deutschen Innenverteidiger geführt, ist er überzeugt, dass die Nationalmannschaft eine kompromisslosere Einstellung braucht, um bei der Weltmeisterschaft konkurrenzfähig zu sein.
Rüdiger bleibt eine Schlüsselfigur für Real Madrid und die deutsche Nationalelf. Seine defensive Spielweise sorgt zwar weiterhin für Diskussionen, doch seine Statistik zeigt keine Vorfälle mit Feldverweisen. Der Spieler betont, dass sein Stil auf höchstem Niveau notwendig sei, um zu gewinnen.






