Rettungseinsatz für gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht läuft auf Hochtouren
Herlinde JungferRettungseinsatz für gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht läuft auf Hochtouren
Gestrandeter Buckelwal in der Lübecker Bucht löst dringenden Spendenaufruf aus
Die Rettungsbemühungen für einen in der Lübecker Bucht gestrandeten Buckelwal hängen nun vollständig von Spenden ab. Die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd Deutschland führt die Kampagne an und setzt auf öffentliche Unterstützung. Ein digitales Werbeplakat am Hauptbahnhof zeigt einen QR-Code, um Spenden unkompliziert zu ermöglichen.
Seit mehreren Tagen wird der Buckelwal in der Ostsee gesichtet. Sea Shepherd, die von Paul Watson gegründete Meeresschutzorganisation, beobachtet die Lage von Anfang an. Bekannt für ihre entschlossenen Aktionen gegen die Ausbeutung der Ozeane, koordiniert die Gruppe nun Schutzmaßnahmen für das in Not geratene Tier.
Um Gelder zu sammeln, startete die Hamburger Agentur The Ranch eine Medieninitiative. Auf einer prominenten Werbefläche in einem wichtigen Verkehrs-knotenpunkt wird nun direkt um Spenden geworben. Der angezeigte QR-Code ermöglicht es Pendler:innen und Reisenden, sofort zu spenden. Die Betreiber der Werbefläche haben die Nutzung kostenlos zur Verfügung gestellt.
Sea Shepherds Arbeit führte in der Vergangenheit wiederholt zu Konflikten mit lokalen Traditionen. Regionen wie die zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln rechtfertigen den traditionellen Walfang als kulturelles Erbe und haben gegen die Organisation bereits juristische Schritte eingeleitet.
Die Rettungsaktion ist auf die Großzügigkeit der Öffentlichkeit angewiesen, um fortgesetzt werden zu können. Die Spenden fließen in Ausrüstung, Personal und die medizinische Versorgung des Wals. Ohne weitere Unterstützung bleibt ungewiss, ob das Team dem Tier weiterhin helfen kann.






