30 March 2026, 18:18

Ralf Peters verlässt nach 30 Jahren die Kfz-Schadenbranche – doch nicht ganz

Schwarz-weißes technisches Zeichnung eines zahnradgefüllten frühen Automobils patent auf weißem Papier mit handschriftlichen Textanmerkungen.

Ralf Peters verlässt nach 30 Jahren die Kfz-Schadenbranche – doch nicht ganz

Ralf Peters, eine prägende Persönlichkeit im Bereich des Kfz-Schadenmanagements, hat sich nach mehr als 30 Jahren in der Branche aus dem Berufsleben zurückgezogen. Seine Karriere umfasste zentrale Rollen in den Bereichen digitale Innovation, Softwareentwicklung und branchenübergreifende Partnerschaften. Selbst nach seinem offiziellen Ruhestand am 31. Mai 2023 plante er, weiterhin in Teilzeit im Sektor tätig zu bleiben.

Peters begann seine Laufbahn als Experte für Berechnungsverfahren, Software und Datenübertragung in der Schadenabwicklung. Er entwickelte sich zu einer anerkannten Autorität für K&L-Fachwerkstätten und arbeitete eng mit großen Unternehmen wie Akzo Nobel und Sikkens zusammen. Sein Einfluss reichte bis zur Initiierung der ersten Schadenmeile Deutschlands im Jahr 2011 – einem Zentrum für die branchenweite Zusammenarbeit.

Im Laufe seiner Karriere setzte er sich maßgeblich für digitale Lösungen ein, die die Effizienz im Schadenmanagement steigerten. Viele seiner Entwicklungen waren eng mit den Audatex-Systemen verknüpft und halfen dabei, Arbeitsabläufe für Versicherer und Reparaturbetriebe zu vereinfachen. Noch 2023 blieb er aktiv: Nur wenige Monate vor seinem Ruhestand präsentierte er in Leipzig die Partnerschaft Acoat Selected Intense.

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Obwohl Peters Ende Mai aus dem Vollzeitberuf aussied, brach er die Verbindungen zur Branche nicht ab. Ab September 2023 wollte er weiterhin einige Tage im Monat für ein Schadenmanagement-Unternehmen arbeiten. Seine anhaltenden Kontakte zu K&L-Betrieben, Akzo Nobel und anderen Anbietern sorgten dafür, dass sein Fachwissen auch künftig eine Rolle bei der Gestaltung des Sektors spielen würde.

Peters' Ruhestand markierte das Ende einer langen Karriere, die der Weiterentwicklung der Schadenabwicklung gewidmet war. Seine Arbeit an digitalen Werkzeugen, Branchenpartnerschaften und Schulungen hinterließ nachhaltige Spuren in der Bearbeitung von Kfz-Schäden. Zwar zog er sich aus dem täglichen Geschäftsbetrieb zurück, blieb der Branche aber in begrenztem Umfang verbunden – und damit einflussreich.

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