Polkadot revolutioniert Staking und Tokenomics mit radikalen Updates
Herlinde JungferPolkadot revolutioniert Staking und Tokenomics mit radikalen Updates
Polkadot führt umfangreiche Updates für Staking und Tokenomics ein
Polkadot hat bedeutende Änderungen an seinem Staking- und Tokenomics-Modell vorgenommen. Die Neuerungen umfassen strengere Regeln für Validatoren, niedrigere Inflationsraten und neue Belohnungsstrukturen. Ziel der Anpassungen ist es, die Effizienz und Sicherheit des Netzwerks zu steigern, ohne die Teilhabe zu erschweren.
Im April startete Polkadot die Polkadot Docs MCP, eine auf Entwickler ausgerichtete Ressource, die die On-Chain-Entwicklung vereinfachen soll. Zeitgleich verarbeitete Acurast über 750 Millionen Transaktionen im Netzwerk – ein wichtiger Meilenstein für die Aktivität.
Das überarbeitete Tokenomics-Modell senkte die jährliche Ausgabe neuer DOT-Token sofort um 53,6 %. Langfristig sind schrittweise Reduzierungen von etwa 13–14 % alle zwei Jahre geplant. Zudem wurde eine Obergrenze von 2,1 Milliarden DOT festgelegt, um das Gesamtangebot zu begrenzen.
Auch die Anforderungen an Validatoren wurden verschärft: Ein Mindest-Selbst-Einsatz von 10.000 DOT ist nun Pflicht, und wer darunter fällt, wird automatisch aus dem aktiven Set entfernt. Bei Slashing-Ereignissen ist jedoch nur der eigene gebondete Einsatz des Validators gefährdet – Nominatoren bleiben geschützt.
Um Inklusivität zu wahren, bleiben Nomination-Pools mit einem Mindesteinstieg von nur 1 DOT offen. Ab Mitte Juni erhalten Validatoren zudem gezielte Belohnungen aus dem Dynamic Allocation Pool, was die Anreize noch stärker an die Netzwerkleistung knüpft.
Die Updates bringen strengere Validatoren-Regeln, geringere Inflation und klarere Obergrenzen für das Token-Angebot. Kleinere Inhaber können weiterhin über Nomination-Pools teilnehmen, während Validatoren von neuen Belohnungsmechanismen profitieren. Die Änderungen treten bis Mitte Juni vollständig in Kraft.






