30 April 2026, 18:17

Osnabrück wird zum Treffpunkt junger Friedensstifter aus 20 Ländern

Plakat mit der Aufschrift "The Yali Network", das junge afrikanische Führungspersönlichkeiten bei der Diskussion über Klimawandel, Menschenrechte und zivilgesellschaftliche Teilhabe zeigt.

Osnabrück wird zum Treffpunkt junger Friedensstifter aus 20 Ländern

Osnabrück wird vom 28. Oktober bis 4. November Gastgeber des Youth Empowerment Lab

Die Veranstaltung bringt 80 junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren aus 20 Ländern zusammen. Im Mittelpunkt steht die Konfliktvermittlung – mit besonderem Fokus auf Religion und intersektionale Ansätze.

Das Lab möchte einen Raum für konstruktiven Dialog schaffen und den Teilnehmenden Vermittlungskompetenzen vermitteln. Die Organisator:innen erhoffen sich davon Impulse zur Bewältigung aktueller und künftiger Konflikte weltweit. Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat Osnabrücks, betonte die Bedeutung junger Stimmen bei der Lösung globaler Herausforderungen.

Öffentliche Podiumsdiskussion How to Empower am 1. November

Im Rahmen des Programms findet am 1. November eine öffentliche Diskussion unter dem Titel How to Empower im Innovatorium des Coppenrath Innovation Center statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

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An der Diskussion wirken mit: Dr. Monika Hauser, Friedensbotschafterin und Gründerin von medica mondiale, sowie John McGurk, Tuana Sahin und Ghada Zribi. Moderiert wird die Veranstaltung von Kathrin Kampmann (NDR). Patricia Mersinger, Leiterin des Osnabrücker Fachbereichs Kultur, unterstrich die Notwendigkeit, junge Menschen zu stärken und aktiv in die Gestaltung von Lösungen einzubinden.

Gefördert vom Auswärtigen Amt und lokalen Partnern

Das Youth Empowerment Lab wird vom Auswärtigen Amt finanziert und von regionalen Partnern unterstützt. Der Fokus auf intersektionale Konfliktvermittlung spiegelt die wachsende Erkenntnis wider, dass Religion sowohl in Spannungen als auch im Friedensaufbau eine zentrale Rolle spielt.

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden Schulungen und Vernetzungsmöglichkeiten. Sie erhalten praktische Werkzeuge für die Konfliktlösung. Die Organisator:innen erwarten, dass die Ergebnisse des Labs zu breiteren Friedensinitiativen und von Jugendlichen getragenen Projekten beitragen werden.

Quelle