26 April 2026, 16:14

Osnabrück beschließt neue Grundsteuersätze für 2025 – wer zahlt mehr, wer weniger?

Alte Karte von Washington, D.C. mit detaillierten Straßen, Parks und Sehenswürdigkeiten, annotiert mit Grundstückswerten in fetter Schrift.

Osnabrück beschließt neue Grundsteuersätze für 2025 – wer zahlt mehr, wer weniger?

Osnabrück legt Grundsteuersätze für 2025 nach großer Neubewertung fest

Die Stadt Osnabrück hat die Grundsteuersätze für das Jahr 2025 endgültig beschlossen. Der Stadtrat bestätigte die neuen Sätze, die ab dem 1. Januar in Kraft treten. Während einige Hausbesitzer mit höheren Abgaben rechnen müssen, könnten andere eine Entlastung erfahren.

Die Finanzämter in Niedersachsen hatten monatelang im Rahmen des aktualisierten Grundsteuergesetzes eine Neubewertung der Immobilien vorgenommen. Fast alle Grundstücke in der Region erhielten neue Bewertungen. Der Osnabrücker Stadtrat beschloss daraufhin, den Hebesatz für die Grundsteuer A – die landwirtschaftliche Flächen betrifft – auf 350 Prozent festzusetzen.

Für Wohn- und Gewerbeimmobilien, die unter die Grundsteuer B fallen, steigt der Hebesatz auf 545 Prozent. Trotz dieser Anpassung sicherte der Rat zu, dass die Einnahmen aus der Grundsteuer B ab 2025 aufkommensneutral bleiben sollen. Das bedeutet, dass die Gesamteinnahmen aus dieser Steuer im Vergleich zu den Vorjahren stabil bleiben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In den kommenden Wochen werden die aktualisierten Steuerbescheide an alle Grundstückseigentümer verschickt. Jeder Bescheid enthält ein Informationsblatt, das die Änderungen erläutert, sowie ein Berichtigungsformular für den Fall von Einsprüchen. Obwohl Osnabrück den allgemeinen Steuersatz nicht erhöht hat, können Gemeinden die Hebesätze aus Gründen anpassen, die nicht mit der Reform zusammenhängen.

Die Berechnung für 2025 folgt einem klaren Schema: Der ermittelte Grundstückswert wird mit dem örtlichen Hebesatz multipliziert. Dieses Verfahren entscheidet, ob einzelne Eigentümer mehr oder weniger zahlen als bisher.

Die neuen Sätze gelten ab dem 1. Januar 2025. Einige Bürger müssen mit höheren Steuern rechnen, andere profitieren von sinkenden Kosten. Die Stadt betont, dass die Reform darauf abzielt, mehr Gerechtigkeit zu schaffen, ohne die Gesamteinnahmen zu verändern. Die aktualisierten Bescheide und Formulare gehen in den nächsten Wochen an die Eigentümer.

Quelle