Marius Wörl hinterlässt seine Fußspuren in der DFB Walk of Fame
Christos SchwitalMarius Wörl hinterlässt seine Fußspuren in der DFB Walk of Fame
Marius Wörl, der 21-jährige Mittelfeldspieler von Arminia Bielefeld, wird bald buchstäblich seine Spuren in der deutschen Fußballgeschichte hinterlassen. Seine Fußabdrücke werden Teil der DFB Walk of Fame in der Nähe des Berliner Olympiastadions – eine Ehre, die er mit Legenden wie Günter Netzer und Oliver Kahn teilt.
Diese Auszeichnung verdiente sich Wörl durch seine herausragenden Leistungen im DFB-Pokal 2022/23. Zwar unterlag Arminia Bielefeld im ersten Finale der Vereinsgeschichte mit 2:4 gegen den VfB Stuttgart, doch seine Auftritte im Turnier begeisterten die Fans. Bei einer öffentlichen Abstimmung sicherte er sich 49,4 Prozent der Stimmen und damit seinen Platz auf der Ruhmesallee.
Der Prozess begann auf dem Trainingsgelände in Bielefeld, wo mit Alginat – demselben Material, das Zahnärzte für Abdrücke nutzen – Gussformen seiner Füße angefertigt wurden. Wörl bereitete sich akribisch vor: Er schnitt sich die Zehennägel, entfernte jeden Schmutz, bevor die Abdrücke genommen wurden. Seine Fußspuren werden nun dauerhaft in der Nähe des Stadions ausgestellt, in dem jährlich das DFB-Pokalfinale stattfindet.
Die DFB Walk of Fame ehrt jährlich eine historische Persönlichkeit und einen aktuellen Spieler. Wörls Aufnahme wurde offiziell am 1. April 2026 bekannt gegeben und zementiert damit seinen Platz neben den größten Namen des deutschen Fußballs.
Seine Fußabdrücke bleiben für Fans beim Besuch des Olympiastadions zu sehen. Die Ehre folgt auf seine Schlüsselrolle in Bielefelds historischem Pokallauf, auch wenn das Team im Finale knapp scheiterte. Sein Name steht nun neben den gefeiertsten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs.






