Mainz bekommt 2026 ein neues kulturelles Zentrum für Kunst und Begegnung
Luka BoucseinMainz bekommt 2026 ein neues kulturelles Zentrum für Kunst und Begegnung
Mainz bekommt ein neues kulturelles Zentrum: hundert11 als offener Treffpunkt für Kunst, Gastronomie und Begegnung
In Mainz entsteht ein neuer kultureller Anziehungspunkt, der den Bewohnerinnen und Einwohnern einen frischen Ort zum Zusammenkommen, Essen und Genießen von Kunst bieten soll. Das Projekt hundert11 verwandelt das Gelände an der Rheinallee 111 in ein lebendiges Zentrum für die freie Szene der Stadt. Mit öffentlicher Förderung und lokalen Partnerschaften gestützt, soll es zu einem "offenen Wohnzimmer" für Menschen aller Hintergründe werden.
Hinter der Initiative steht der Gastronom und Kulturunternehmer Norbert Schön, bekannt durch Projekte wie schon schön und café blumen. Sein Team wird einen großen Veranstaltungssaal für bis zu 600 Gäste, einen Club für 400 Besucherinnen und Besucher, ein zweistöckiges Restaurant sowie einen bespielbaren Innenhof betreiben. In den oberen Etagen wird später die Kulturbäckerei einziehen – ein soziokultureller Verein, der sich auf Teilhabe, Bildung und Themen wie Demokratie und Nachhaltigkeit konzentriert.
Die 1.400 Quadratmeter große Fläche stellt die Wohnbau Mainz zur Verfügung, eine der Stadt zugeordnete Wohnungsbaugesellschaft. Sie lobt die Zusammenarbeit und betont, dass es sich um ihr erstes großes kulturelles und gastronomisches Projekt mit Schön handelt. Die Finanzierung kommt von der Stadt Mainz, dem Land Rheinland-Pfalz und der Kulturstiftung des Bundes.
Die Eröffnung ist für 2026 geplant. Das Zentrum wird Kunst, Musik und gemeinschaftliche Aktivitäten verbinden. Die Verantwortlichen heben seine Rolle als Begegnungsstätte hervor, an der unterschiedliche Gruppen durch gemeinsame Erlebnisse zusammenfinden können.
Mit hundert11 erweitert Mainz sein kulturelles Angebot um eine Mischung aus Veranstaltungen, Gastronomie und gesellschaftlichem Engagement. Dank öffentlicher Unterstützung und einem klaren Fokus auf Inklusion soll der Ort zu einem zentralen Treffpunkt der Stadt werden. Die Bauarbeiten und Vorbereitungen für die Eröffnung 2026 laufen bereits.






