29 March 2026, 16:15

Leonie Bartsch will Braunschweigs erste Linke-Oberbürgermeisterin werden

Drei Frauen in traditioneller Kleidung halten ein Blatt Papier mit der Aufschrift "Frauenwahlrecht: Die Women's Social & Political Union" gegen einen hellblauen Himmel mit weißen Wolken.

Leonie Bartsch will Braunschweigs erste Linke-Oberbürgermeisterin werden

Die Partei Die Linke hat Leonie Bartsch offiziell als ihre Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin von Braunschweig nominiert. Die 30-jährige Co-Vorsitzende der Partei wurde am Samstag auf einer Mitgliederversammlung einstimmig gewählt. Bezahlbarer Wohnraum und soziale Gerechtigkeit stehen im Mittelpunkt ihres Wahlkampfs, während sich die Stadt auf die Wahlen am 13. September 2023 vorbereitet.

Bartschs Nominierung fällt in eine Phase, in der Braunschweig einen neuen Oberbürgermeister, einen Stadtrat sowie Bezirksvertreter wählt. Die Linke, die derzeit zwei Sitze im Stadtrat hält, hat soziale Gerechtigkeit und die Ablehnung von Privatisierungen zu zentralen Themen ihres Programms gemacht. Diese Schwerpunkte wurden auf der Versammlung, auf der Bartschs Kandidatur bestätigt wurde, noch einmal betont.

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Neben Bartsch unterstützt die Partei auch den 33-jährigen Elektriker Marcus Winkler als Spitzenkandidaten für den Stadtbezirk Westlicher Ring. Seine Nominierung unterstreicht den Anspruch der Partei, ihre Präsenz in der Kommunalpolitik auszubauen. Bartsch selbst hat sich zum Ziel gesetzt, die bisherigen Wahlergebnisse der Partei zu verbessern und Braunschweig eine progressivere Ausrichtung zu geben.

Im Mittelpunkt des jüngsten Kommunalwahlkampfs der Linken stand die Verhinderung von Politikansätzen, die soziale Errungenschaften gefährden könnten. Mit Bartsch an der Spitze hofft die Partei, ihren Einfluss über die beiden aktuellen Stadtratsmandate hinaus auszuweiten.

Die Wahl am 13. September wird zeigen, ob Bartsch ihre Wahlversprechen in die Tat umsetzen kann. Bei einem Erfolg würde sie den Fokus der Braunschweiger Stadtspitze stärker auf bezahlbaren Wohnraum und soziale Politik lenken. Auch die Ergebnisse der Partei bei den Stadtrats- und Bezirkswahlen werden ihre Rolle in der lokalen Entscheidungsfindung prägen.

Quelle