Kunst als Protest: Wie Postkarten iranischen Frauen und Journalist:innen helfen
Christos SchwitalKunst als Protest: Wie Postkarten iranischen Frauen und Journalist:innen helfen
"Postkarten für den Iran": Eine Kunstinitiative für Solidarität und Spenden
Eine neue Initiative namens Postkarten für den Iran ist gestartet, um die Menschen im Iran durch Kunst und Spendenaktionen zu unterstützen. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg hat 21 weitere Fotograf:innen zusammengebracht, um eine Serie von Postkarten zu gestalten – die gesamten Einnahmen kommen iranischen Frauen und lokalen Journalist:innen in Not zugute. Das Projekt zielt darauf ab, nicht nur Geldmittel, sondern auch globales Bewusstsein für die Herausforderungen zu schaffen, vor denen die Iraner:innen heute stehen.
Die Idee entstand aus Rothenbergs Wunsch, das Leid der iranischen Bevölkerung sichtbar zu machen. Er wandte sich an Kolleg:innen, die jeweils Bilder auswählten, die ihren individuellen Stil widerspiegeln und gleichzeitig ins Postkartenformat passen. Herausgekommen ist eine Sammlung von 44 Motiven, die als Set für 22 Euro verkauft wird.
Unter den Beteiligten ist auch die Fotografin Chiara Baluch, die stolz darauf ist, mit ihrer Kunst einen Unterschied zu machen. Sie ist überzeugt, dass selbst kleine kreative Projekte sinnvollen Wandel bewirken können. Die Kampagne stößt bereits auf große Resonanz: Innerhalb weniger Tage nach dem Start wurden über 100 Sets verkauft. Die Organisator:innen hoffen nun, diese Zahl in den kommenden Wochen zu verdoppeln.
Rothenberg arbeitet eng mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder an die wirksamsten Organisationen fließen. Das Projekt betont zudem Zusammenhalt – es vereint Künstler:innen und Communities in einer gemeinsamen Bewegung der Solidarität mit dem Iran.
Die Postkarten für den Iran-Kampagne hat schnell an Fahrt aufgenommen und in den ersten Tagen bereits mehr als 100 Sets verkauft. Sämtliche Einnahmen kommen iranischen Frauen und Journalist:innen zugute, wobei Amnesty International die Verteilung begleitet. Die Initiative nimmt weiterhin Bestellungen entgegen und will ihre Wirkung durch Kunst und kollektives Handeln weiter ausbauen.






