07 May 2026, 06:12

Jungheinrich kämpft mit Gewinnrückgang und Führungswechsel im Krisenjahr 2026

Logo des 48. Versorgungsgeschwader mit einem blauen Schild, einem weißen Stern und einem weißen Banner mit der Aufschrift "Versorgungsgeschwader" in blau, alles von einem weißen Rand und schwarzem Text umgeben.

Jungheinrich kämpft mit Gewinnrückgang und Führungswechsel im Krisenjahr 2026

Jungheinrich verzeichnet deutlichen Gewinnrückgang zu Beginn des Jahres 2026

Der Industriegabelstapler-Hersteller Jungheinrich hat im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Einbruch der Erträge verzeichnet. Das EBIT des Unternehmens halbierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Streik im Werk Lüneburg und der harte Wettbewerb verschärften die finanzielle Belastung.

Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der der Börsenwert des Konzerns seit Ende 2025 um fast 30 Prozent gesunken ist und nun bei etwa 2,6 Milliarden Euro liegt. Das Unternehmen bleibt mehrheitlich im Besitz der Familie des Gründers Friedrich Jungheinrich. Die Familien der beiden Töchter halten 54 Millionen stimmberechtigte, nicht börsennotierte Stammaktien, was ihnen eine Kontrolle von 53 Prozent sichert. Die verbleibenden 45 Millionen stimmrechtslosen Vorzugsaktien, die im MDAX gehandelt werden, befinden sich im Streubesitz.

Auf den finanziellen Abschwung folgte ein Führungswechsel: Heike Wulff, die Finanzvorständin, verlässt das Unternehmen nach einer einvernehmlichen Lösung mit dem Aufsichtsrat. Mit ihrem Ausscheiden wird ihr Vorstandsmandat nicht verlängert.

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Als Reaktion übernimmt Vorstandschef Lars Brzoska vorläufig die Finanzverantwortung. Er wird die Finanzabteilung leiten, bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist. Das Unternehmen steht nun vor einer Übergangsphase, während es nach einem neuen Finanzvorstand sucht. Brzoskas interimistische Leitung soll die finanzielle Steuerung stabilisieren, während der Aufsichtsrat einen Nachfolger auswählt. Die Folgen des Streiks und der Marktdruck bleiben in den kommenden Monaten zentrale Herausforderungen.

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