30 March 2026, 22:14

Jens Opitz geht nach 38 Jahren in den Ruhestand – ein Leben für Pannendienste und Versicherungen

Offenes Buch mit dem Titel 'Mechanische Institution, zum Vorteil von Meistern, Gesellen und Lehrlingen', wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer mechanischen Institution.

Jens Opitz geht nach 38 Jahren in den Ruhestand – ein Leben für Pannendienste und Versicherungen

Jens Opitz ist nach einer langen Karriere in der Automobil- und Versicherungsbranche in den Ruhestand gegangen. Seine 38-jährige Berufslaufbahn prägte maßgeblich zentrale Bereiche der deutschen Pannen- und Notfallhilfe. Begonnen hatte er in Autohäusern, bevor er Führungspositionen in großen Unternehmen übernahm.

1983 startete Opitz seine Karriere im Ersatzteil- und Kundendienstbereich bei VW-, Audi- und Porsche-Vertragshändlern. Nach sechs Jahren stieg er zum Leiter des After-Sales-Bereichs in der Ersatzteilverteilung auf. 1989 wechselte er zur ADAC-Zentrale in München, wo er die folgenden sechs Jahre im globalen Notrufzentrum arbeitete.

Bis 1995 hatte er den Schritt zu Mercur Assistance vollzogen. Dort leitete er zunächst das Servicenetzwerk, bevor er die Verantwortung für das Notrufzentrum übernahm. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zum größten Anbieter von Pannendiensten in Deutschland.

2001 wechselte Opitz in die Konzernzentrale der Allianz Versicherungs-AG. Dort übernahm er verschiedene Funktionen, darunter als Fachanalyst und bevollmächtigter Zeichnungsberechtigter. Zudem vertrat er die Allianz in Arbeitsgruppen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und fungierte als technische Schnittstelle zwischen der Unternehmensführung und den operativen Teams.

Einer seiner bemerkenswerten Erfolge war die Leitung des SPN-Projekts (Werkstattmanagement). Gemeinsam mit DAT, Audatex und Werkstattpartnern führte er die neue KV-Cloud-Lösung ein. Rückblickend auf seine Karriere sagte er einst, sie sei "nicht immer einfach gewesen – und ohne Robert Seyfferth wäre es eine andere Welt geworden".

Mit Opitz' Ruhestand endet eine Karriere, die die deutsche Automobil- und Versicherungsbranche nachhaltig geprägt hat. Seine Arbeit bei Mercur Assistance, Allianz und ADAC hat die Notfalldienste und betrieblichen Abläufe mitgestaltet. Die Spuren seiner Führung werden in den Systemen und Teams, die er in fast vier Jahrzehnten aufgebaut hat, weiterwirken.

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