12 April 2026, 00:20

HSV vor vorzeitigem Abschied von Jean-Luc Dompé nach Trunkenheitsfahrt und Formtief

Ein Profifußballer in einem rotbraunen Trikot und roten Shorts, der einen Ball auf einem Feld kickt, mit einer anderen Person im Hintergrund und einer Tafel mit Text.

HSV vor vorzeitigem Abschied von Jean-Luc Dompé nach Trunkenheitsfahrt und Formtief

Hamburger SV bereitet sich auf Abschied von Jean-Luc Dompé vor

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Trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages steht der Hamburger SV vor einer Trennung von Flügelspieler Jean-Luc Dompé in diesem Sommer. Der 29-Jährige ist seit einer Trunkenheitsfahrt-Sperre im Januar in der Hierarchie abgerutscht – der Winterneuzugang Philip Otele wird mittlerweile auf der linken Seite bevorzugt. Die Vereinsführung will noch vor dem entscheidenden Aufstiegsendspurt eine finale Entscheidung treffen.

Dompés Position beim HSV hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert. Nach seiner Sperre Ende Januar wegen Alkohols am Steuer fand er unter Trainer Merlin Polzin nicht mehr zurück in die Stammelf. In dieser Saison kam der Flügelspieler zwar auf 20 Einsätze in der 2. Bundesliga und erzielte drei Tore, doch seine Rolle wurde zunehmend marginalisiert.

Der im Winter verpflichtete Otele hat ihn mittlerweile in der Aufstellung überholt. Medienberichten zufolge wollen die HSV-Verantwortlichen nun die Kaufoption über fünf Millionen Euro ziehen, was Dompés Aussichten auf regelmäßige Spielpraxis weiter schmälert. Angesichts der ungewissen Zukunft sind vor Saisonende Gespräche zwischen Spieler und Verein zu erwarten.

Ein vorzeitiger Abschied, der noch vor Kurzem unwahrscheinlich schien, ist mittlerweile nicht mehr ausgeschlossen. Zwar gibt es noch keine offizielle Entscheidung, doch Insider deuten an, dass die Entwicklung auf eine Trennung hinausläuft. Sein bis 2027 datierter Vertrag wird voraussichtlich nicht vollständig erfüllt werden.

Dompés Zeit beim HSV scheint sich dem Ende zu nähern – beschleunigt durch seine Sperre und den Formverlust. Der Fokus des Vereins auf Otele und die Aufstiegsambitionen lassen kaum noch Platz für einen Spieler, der inzwischen als verzichtbar gilt. Sollte er den Verein verlassen, endete damit eine dreijährige Ära in Hamburg.

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