29 April 2026, 10:41

Hessens Polizei schlägt bei Raser- und Tuning-Kontrollen hart zu

Weißer Polizeiwagen vor einer befahrenen Straße mit mehreren Fahrzeugen, flankiert von Gras und Bäumen außerhalb einer Stadt.

Hessens Polizei schlägt bei Raser- und Tuning-Kontrollen hart zu

Hessens Verkehrspolizei geht mit gezielten Kontrollen gegen gefährliches und illegales Fahren vor

Beamte der Sonderstaffel "TRuP" waren in Hanau, Ronneburg und Offenbach im Einsatz, um gegen Raserei, Fahrer ohne Führerschein sowie illegal getunte Fahrzeuge vorzugehen. Mehrere Autofahrer müssen nun mit schweren Konsequenzen rechnen, nachdem sie bei Verstößen erwischt wurden.

In Hanau wurde ein Ford-Focus-Fahrer angehalten, nachdem ein Drogentest positiv auf Cannabis ausfiel. Der Mann besaß keinen gültigen Führerschein und war zudem wegen ausstehender Geldstrafen in Höhe von über 2.100 Euro zur Fahndung ausgeschrieben. Zudem lagen gegen ihn noch offene Haftbefehle vor.

Ebenfalls in Hanau ignorierte ein VW Polo eine rote Ampel mit weniger als einer Sekunde Restphase. Kurze Zeit später überfuhr ein Audi A6 dieselbe Kreuzung – mehr als eine Sekunde nach Rot.

In Ronneburg fiel ein stark umgebauter VW Käfer durch übermäßigen Lärm und zahlreiche technische Mängel auf. Das Fahrzeug entsprach nicht den gesetzlichen Vorgaben und wurde sofort beschlagnahmt.

In Offenbach stoppten die Beamten einen Opel Astra OPC, der bereits einmal wegen illegaler Tuning-Maßnahmen sichergestellt worden war. Das Auto war trotz des Verbots mit denselben nicht genehmigten Veränderungen wieder auf der Straße unterwegs. Eine Lärmmessung ergab 96 Dezibel – deutlich über dem zulässigen Grenzwert von 84 dB.

Auf der Bundesstraße 448 wurde ein BMW M4 Competition mit 205 km/h geblitzt – eine erhebliche Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Dem Fahrer drohen nun harte Strafen wegen der groben Verkehrsgefährdung.

Ein Wiederholungstäter wurde mit einem zuvor beschlagnahmten, getunten Fahrzeug erwischt, das er ohne Genehmigung wieder in Betrieb genommen hatte.

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Die Aktionen führten zur Beschlagnahmung mehrerer Fahrzeuge. Den Fahrern drohen nun Bußgelder, Führerscheinentzüge oder sogar strafrechtliche Konsequenzen. Die Behörden betonten, sie würden weiterhin konsequent gegen unsichere und nicht zugelassene Fahrzeuge vorgehen. Weitere Kontrollen sind in den kommenden Wochen geplant.

Quelle