Harz-Heide-Netz wird bis 2030 komplett auf Batteriezüge umgestellt
Klaus-Dieter StahrHarz-Heide-Netz wird bis 2030 komplett auf Batteriezüge umgestellt
Harz-Heide-Netz wird bis 2030 auf klimaneutrale Batterie-Elektrozüge umgestellt
Das Harz-Heide-Netz, das sich über mehr als 200 Kilometer von der südlichen Harz-Region bis nach Uelzen erstreckt, steht vor einem umfassenden Modernisierungsschub. Der Regionalverband Großraum Braunschweig plant, die gesamte Strecke bis 2030 auf klimaneutrale Batterie-Elektrozüge umzustellen.
Aktuell ist keine der Strecken im Netz elektrifiziert oder für den Batterie-Elektrobetrieb vorbereitet. Die Umstellung folgt einer Kosten-Nutzen-Analyse, die den Batterieantrieb als beste Lösung für die Region identifizierte. Auf neue Dieselzüge wird verzichtet – stattdessen setzt man auf saubere und effizientere Alternativen.
Im Rahmen des Projekts werden auf zentralen Abschnitten des Netzes Oberleitungen für das Nachladen installiert. Zudem werden 30 neue Batterie-Elektrozüge beschafft, sodass alle Strecken langfristig ohne Dieselbetrieb fahren können. Die Modernisierung umfasst auch die Infrastruktur und Ladesysteme, um die neue Flotte zu unterstützen.
Die Finanzierung übernehmen gemeinsam der Bund, das Land Niedersachsen und der Regionalverband. Insgesamt fließen rund 750 Millionen Euro in das Vorhaben, um den Schienenverkehr in der Region nachhaltiger und zukunftsfähig zu gestalten.
Bis 2030 wird das Harz-Heide-Netz vollständig mit Elektro- oder Batterie-Elektrozügen betrieben. Die Umstellung soll nicht nur den Komfort für Fahrgäste erhöhen, sondern auch die Emissionen deutlich reduzieren. Damit geht die Region einen wichtigen Schritt in Richtung klimaneutraler Schienenmobilität.






