22 April 2026, 20:15

Goslar erhöht Vergnügungssteuer – Mehreinnahmen fließen in Schulverpflegung

Ein Plakat mit zwei Kindern an einem Tisch mit Essen, Getränken und anderen Gegenständen und dem Text "Jedes Kind braucht ein gutes Schulessen."

Goslar erhöht Vergnügungssteuer – Mehreinnahmen fließen in Schulverpflegung

Goslar plant noch vor Ende 2026 eine Erhöhung der Vergnügungssteuer. Mit der Maßnahme soll die kommunale Finanzierung gestärkt werden – ein Teil der Mehreinnahmen fließt künftig in die Schulverpflegung. Die neuen Steuersätze treten bereits ab kommendem Jahr in Kraft.

Die Vergnügungssteuer auf Spielautomaten steigt von 20 auf 22 Prozent. Allein 2026 werden dadurch voraussichtlich rund 32.300 Euro zusätzlich eingenommen. Ab 2027 rechnet die Stadt mit jährlichen Mehreinnahmen von etwa 96.900 Euro durch die Anhebung.

Insgesamt sollen die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer ab 2027 bei rund 1,11 Millionen Euro pro Jahr liegen. Ein Teil dieser Mittel wird ein neues Schulmittagsprogramm finanzieren. Ab dem 1. August 2026 bieten die Grundschulen in Goslar bezuschusste Mahlzeiten an.

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Die Initiative für die Schulverpflegung geht auf einen gemeinsamen Antrag von SPD, Linken und dem Stadtrat Niklas Prause zurück. Ihr Konzept verknüpft die Steuererhöhung direkt mit der Verbesserung der Angebote für Kinder in der Region.

Die Steueranpassung sichert ab dem nächsten Sommer eine stabile Finanzierung der Schulmahlzeiten. Durch die höheren Einnahmen will Goslar Familien mit Grundschulkindern stärker entlasten. Die neuen Sätze gelten ab Ende 2026 für alle Spielautomaten in der Stadt.

Quelle