22 April 2026, 18:13

Extrem überladener Lkw auf der A1 gestoppt – fast doppeltes Gewicht erlaubt

Lastwagen vor einem Geb\303\244ude mit einer Tafel, auf der "Teilen Sie eine positiver Uberladene Erfahrung" steht, mit Stufen, einem Zylinder am Boden, Gel\303\244ndern, Strommasten mit Dr\303\244hten, Laternenmasten, B\303\244umen und einem bew\303\266ltigten Himmel.

Extrem überladener Lkw auf der A1 gestoppt – fast doppeltes Gewicht erlaubt

Polizei stoppt extrem überladenen Sattelschlepper auf der A1 bei Osnabrück

Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A1 hat die Polizei in Osnabrück einen schwer überladenen Sattelzug angehalten. Das Fahrzeug transportierte eine massive Stahlseil-Kabeltrommel und wog fast das Doppelte des zulässigen Gewichts. Die Behörden setzten den Lkw umgehend still und leiteten Ermittlungen ein.

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Der Vorfall ereignete sich am Rastplatz Dammer Berge West, wo Beamte gezielt schwere Nutzfahrzeuge kontrollierten. Der Sattelzug, der von Dänemark in die Niederlande unterwegs war, fiel wegen des Verdachts auf Überladung auf. Bei der anschließenden Wägung stellten die Beamten fest, dass das Gesamtgewicht 77,7 Tonnen betrug – und damit die erlaubten 37,7 Tonnen deutlich überschritt.

Die Überladung entsprach nahezu einer Verdopplung des zulässigen Gewichts, zudem waren auch die Achslasten erheblich überschritten. Die Polizei untersagte dem Lkw die Weiterfahrt und setzte beim Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 785 Euro fest. Lars Plogmann, Sprecher des Polizeidirektion Osnabrück, warnte später vor den schweren Gefahren, die von solchen Verstößen ausgehen.

Neben den Sofortmaßnahmen drohen dem verantwortlichen Unternehmen nun ein Bußgeld von 785 Euro sowie eine Vermögensabschöpfung von über 4.300 Euro. Plogmann betonte, dass künftig strengere Kontrollen durchgeführt werden, um ähnliche Verstöße zu verhindern.

Der Lkw bleibt vorerst stillgelegt, während die Ermittlungen andauern. Der Fahrer muss die Sicherheitsleistung begleichen, bevor er die Fahrt fortsetzen darf, und das Unternehmen muss zusätzliche Strafen zahlen. Die Behörden kündigten an, die Überwachung überladener Fahrzeuge auf wichtigen Verkehrsrouten zu verstärken.

Quelle