23 April 2026, 06:18

EU-Migration 2025: Deutschland bleibt Hauptzielland mit 18 Millionen Ausländern

Balkendiagramm, das die Anzahl der Personen zeigt, denen in den Vereinigten Staaten von 1990 bis 2016 Asyl gewährt wurde, mit begleitendem erklärendem Text.

EU-Migration 2025: Deutschland bleibt Hauptzielland mit 18 Millionen Ausländern

In der EU stieg die Migration bis Ende 2025 deutlich an, wobei die Gesamtzahl der Menschen mit Migrationshintergrund auf 64,2 Millionen kletterte. Deutschland blieb das wichtigste Zielland und beherbergte mit fast 18 Millionen ausländischen Staatsbürgern die höchste Zahl im gesamten Bündnis.

Innerhalb der EU stachen Luxemburg, Malta und Zypern durch besonders hohe Migrantenanteile im Verhältnis zu ihren kleinen Bevölkerungszahlen hervor. Gleichzeitig trugen Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien die Hauptlast der Asylanträge – gemeinsam bearbeiteten sie 2025 fast drei Viertel aller Anträge.

Deutschland nahm in diesem Jahr rund 2,7 Millionen Geflüchtete auf, deutlich mehr als jedes andere Land. Frankreich gewährte etwa 751.000 Menschen Schutz, während Spanien 471.000 Asylbewerber aufnahm. Bis Ende 2025 wuchs die Migrantenbevölkerung in Italien auf 6,9 Millionen an.

Auch Spanien verzeichnete einen starken Anstieg: Die Zahl der Migrantinnen und Migranten stieg um etwa 700.000 auf 9,5 Millionen. Bemerkenswert ist, dass Deutschlands migrantische Erwerbsbevölkerung weiterhin robust blieb – 72 Prozent der im Ausland geborenen Einwohner befanden sich im erwerbsfähigen Alter.

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Die Daten unterstreichen Deutschlands zentrale Rolle in den Migrationsbewegungen der EU, sowohl bei der Aufnahme von Geflüchteten als auch bei der Gesamtzahl der im Ausland geborenen Bewohner. Mit Millionen von Migranten, die sich in den wichtigsten Mitgliedstaaten niederlassen, spiegeln die Zahlen anhaltende Verschiebungen in der Bevölkerungsstruktur und auf dem Arbeitsmarkt wider.

Quelle