23 March 2026, 08:15

Bundeswehr lockt mit Führerschein-Zuschüssen und höherem Gehalt für längere Dienstzeiten

Ein Buch mit leuchtend bunten Militäruniformen der deutschen Armee mit detaillierten Helmen, Gewehren und anderen Waffen.

Bundeswehr lockt mit Führerschein-Zuschüssen und höherem Gehalt für längere Dienstzeiten

Die Bundeswehr hat seit 2026 ein neues Freiwilligenmodell eingeführt. Soldaten haben nun zwei Hauptoptionen: ein kurzfristiges Engagement von sechs bis elf Monaten oder einen längerfristigen Vertrag. Zu den Neuerungen gehört auch eine finanzielle Unterstützung für den Führerschein, die von der Dauer des Dienstes abhängt.

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Im Rahmen des aktualisierten Systems können diejenigen, die mindestens zwölf Monate dienen, Zuschüsse für die Fahrerausbildung erhalten. Die Bundeswehr übernimmt bis zu 3.500 Euro für den Führerschein der Klasse B (Pkw) und bis zu 5.000 Euro für den Lkw-Führerschein. Mit diesen Leistungen soll der Anreiz für längere Dienstzeiten gesteigert werden.

Das Militär betreibt bundesweit 20 eigene Fahrschulzentren. Jährlich absolvieren dort etwa 13.000 Soldaten ihre Ausbildung. Je nach Einsatzbereich können sie zusätzliche Qualifikationen erwerben, etwa für Stapler oder Lkw, falls ihre Aufgaben dies erfordern.

Die Bezahlung richtet sich nach der Dauer der Verpflichtung. Bei einer Dienstzeit von sechs bis elf Monaten liegt das monatliche Bruttogehalt bei rund 2.600 Euro. Wer sich länger verpflichtet, erhält etwa 2.700 Euro pro Monat und hat Zugang zu weiteren Ausbildungsmöglichkeiten.

Militärische Führerscheine können später in zivile umgewandelt werden. Der genaue Ablauf hängt jedoch von den örtlichen Führerscheinstellen ab, da die Anforderungen regional unterschiedlich sind.

Das neue Modell verknüpft finanzielle Anreize mit der Dienstzeit: Längere Verpflichtungen werden mit höherem Gehalt und Zuschüssen für die Fahrerausbildung belohnt. Mit 20 Ausbildungszentren und jährlichen Lehrgängen für Tausende Soldatinnen und Soldaten baut die Bundeswehr die Kompetenzförderung in ihren Reihen weiter aus.

Quelle