Bundespolizei entdeckt gefährliches Waffenarsenal bei Grenzkontrolle in Auto
Klaus-Dieter StahrBundespolizei entdeckt gefährliches Waffenarsenal bei Grenzkontrolle in Auto
Bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle entdeckte die Bundespolizei ein Waffenlager und gefährliche Gegenstände in einem Fahrzeug.
Das Auto wurde von den Behörden angehalten und anschließend gründlich durchsucht. Im Inneren fanden die Beamten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tiersprays zur Abwehr sowie einen Schlagring. Zudem wurden 12.000 Euro Bargeld beschlagnahmt.
Der 35-jährige Fahrer hatte zwei jüngere Mitfahrer, 20 und 21 Jahre alt, dabei. Der 21-Jährige ist der Polizei bereits bekannt. Alle drei müssen sich nun wegen Verstößen gegen das deutsche Waffengesetz (WaffG) verantworten, das den unberechtigten Besitz solcher Gegenstände verbietet.
Die beschlagnahmten Waffen und das Geld wurden als Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen laufen noch; je nach Art und Schwere der Vergehen drohen den Beschuldigten hohe Geldstrafen oder mehrjährige Haftstrafen.
Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben, die über das weitere Vorgehen entscheiden wird. Bei einer Verurteilung könnten den Männern erhebliche rechtliche Konsequenzen nach dem Waffengesetz drohen. Die Behörden untersuchen weiterhin die Umstände der Entdeckung.






