13 April 2026, 02:13

Brutaler Mord an 84-Jähriger: 24-Jähriger wegen Habgier und Heimtücke zu zwölf Jahren Haft verurteilt

Ein altes, vergilbtes Buch mit einer Liste von weiblichen Gefangenen, geschrieben in schwarzer Tinte, mit Spalten für Namen.

Brutaler Mord an 84-Jähriger: 24-Jähriger wegen Habgier und Heimtücke zu zwölf Jahren Haft verurteilt

Ein 24-jähriger Deutscher ist wegen des brutalen Mordes an einer 84-jährigen Frau zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn des Mordes, des Raubes und der Vergewaltigung mit Todesfolge schuldig – erschwerend wirkten sich dabei Habgier und Heimtücke aus.

Der Angeklagte war durch eine unverschlossene Balkontür in die Wohnung der Seniorin eingedrungen, um Wertsachen zu stehlen. Dort überfiel er die ältere Frau, würgte sie, bis er glaubte, sie sei tot, und verübte anschließend eine sexuelle Gewalttat. Anschließend durchsuchte er die Wohnung nach Beute und floh.

Nach der Tat nutzte er die Bankkarte des Opfers für kleinere Einkäufe in Kehl und Offenburg. Später führte eine DNA-Spur am Tatort zu seiner Festnahme am Bahnhof von Offenburg.

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Die Getötete war eine beliebte und fürsorgliche Persönlichkeit in ihrem Viertel, ihre Schwester lebte im Nachbarhaus. Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da beim Angeklagten eine Schizophrenie diagnostiziert wurde – ein Umstand, den das Gericht als mildernd berücksichtigte. Dadurch kam eine lebenslange Freiheitsstrafe nicht infrage, doch die Schwere der Tat blieb maßgeblich für das Urteil.

Das Gericht betonte besonders die Habgier, die Heimtücke und die Absicht des Täters, weitere Straftaten zu begehen, als Gründe für das harte Strafmaß.

Die zwölfjährige Haftstrafe spiegelt die Grausamkeit der Tat wider, berücksichtigt aber auch den psychischen Zustand des Angeklagten. Der Fall hat tiefe Spuren bei der Familie des Opfers und in der örtlichen Gemeinschaft hinterlassen, wo die Frau hoch angesehen war.

Quelle