Bernhard Pankoks verschollenes Meisterwerk Graf Zeppelin kehrt ins Rampenlicht zurück
Klaus-Dieter StahrBernhard Pankoks verschollenes Meisterwerk Graf Zeppelin kehrt ins Rampenlicht zurück
Ein lange verborgenes Kunstwerk von Bernhard Pankok ist wieder in die öffentliche Diskussion gerückt. Das Gemälde Graf Zeppelin, das 1914 entstand, wurde erstmals bereits 1908 in München gezeigt. Nun befassen sich Experten erneut mit seiner Geschichte und Bedeutung.
Das Werk war ursprünglich auf Ausstellungen im Umfeld der Münchner Secession und der Jugendstil-Bewegung zu sehen. Aufzeichnungen aus Pankoks Schaffen belegen seinen frühen Auftritt in der Münchner Kunstszene. Seither blieb das Gemälde weitgehend der Öffentlichkeit entzogen.
Kürzlich haben sich Alexander Klar, Direktor der Hamburger Kunsthalle, und Lars Haider, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, in einem Podcast mit dem Bild auseinandergesetzt. Ihre Diskussion wirft neues Licht auf dessen Entstehung und die Absichten des Künstlers.
Die Podcast-Folge lenkt die Aufmerksamkeit wieder auf Graf Zeppelin, das jahrzehntelang in Vergessenheit geraten war. Die seltene öffentliche Präsentation 1908 und das spätere Verschwinden des Werks machen es zu einem bemerkenswerten Forschungsgegenstand für Kunsthistoriker. Die Analysen von Klar und Haider könnten zu einer vertieften Beschäftigung mit Pankoks weniger bekannten Arbeiten anregen.






