Berlin protestiert gegen sexualisierte Deepfake-Gewalt gegen Frauen in Medien
Klaus-Dieter StahrBerlin protestiert gegen sexualisierte Deepfake-Gewalt gegen Frauen in Medien
In Berlin hat unter dem Motto "Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Betroffenen" eine Demonstration gegen sexualisierte digitale Gewalt stattgefunden. Die Kundgebung erfolgt vor dem Hintergrund neuer Berichte über Deepfake-Missbrauch, der sich gezielt gegen Frauen in den Medien richtet – darunter die Journalistin Franziska Martin und die Moderatorin Collien Fernandes.
Franziska Martin, Redakteurin aus Hamburg, berichtet für ein großes Nachrichtenportal über Arbeits- und Beschäftigungsthemen. Zuvor war sie im Technologie-Ressort des Manager Magazins tätig, wo sie sich häufig mit den Auswirkungen von KI auf Arbeitswelt und Gesellschaft befasste. Kürzlich wurden ihre beruflichen Kontakte in ihrem Namen angeschrieben – verursacht durch Deepfake-Identitätsdiebstahl.
Auch Collien Fernandes wurde Opfer sexualisierter Deepfakes, die über Jahre hinweg erstellt und verbreitet wurden. Die Angriffe lenken die Aufmerksamkeit auf das wachsende Problem digitaler Manipulation und die schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen.
Bei der Berliner Demonstration standen diese Fälle im Mittelpunkt. Die Teilnehmer forderten strengere Schutzmaßnahmen gegen solche Verstöße und drängten auf Maßnahmen, um die Verbreitung nicht einvernehmlicher Deepfake-Inhalte zu unterbinden.
Die Proteste in Berlin rücken die Risiken der Deepfake-Technologie erneut in den Fokus. Sowohl Martin als auch Fernandes haben durch digitale Identitätsfälschungen schwere Konsequenzen erlitten. Nun könnte der Druck auf Behörden und Plattformen wachsen, das Problem entschlossener anzugehen.






