04 April 2026, 16:13

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Beirat und Aktionsplan

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Podium mit einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho City Councilman Joins City Council", während andere sitzen oder stehen; Flaggen und ein Feuerlöscher sind an der Rückwand zu sehen.

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Beirat und Aktionsplan

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat seine neue Amtszeit mit mehr Mitgliedern und einem stärkeren Fokus auf Barrierefreiheit begonnen. Bei einer Sitzung im Ratssaal des Bensberger Rathauses erweiterte sich die Gruppe offiziell von neun auf dreizehn Sitze. Zu den Neuerungen zählt, dass erstmals Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen Teil des Gremiums sind.

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Zum neuen Vorsitz wählte der Beirat Katharina Kaul, eine Vertreterin der Katholischen Jugendagentur. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Beide werden künftig die Anliegen von Menschen mit Behinderungen stärker in lokale Entscheidungsprozesse einbringen.

Darüber hinaus bestimmte der Beirat seine Vertreter für die Ausschüsse des Stadtrats. Diese Mitglieder beraten Politik und Verwaltung in Fragen der Inklusion. Zudem verabschiedete die Gruppe einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion, der nun in verständlicherer und zugänglicherer Sprache formuliert ist.

Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement derer, die sich in Vereinen, Initiativen und Organisationen für die Arbeit des Beirats einsetzen. Der neue Aktionsplan soll dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt werden.

Der erweiterte Beirat setzt sich zum Ziel, Barrieren abzubauen und die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen. Mit dem überarbeiteten Aktionsplan und der breiteren Vertretung macht die Stadt einen wichtigen Schritt, um Inklusion fest in der Kommunalpolitik zu verankern. Der nächste Schritt ist die formelle Zustimmung durch die städtischen Gremien.

Quelle