Baden-Württemberg verschärft an Karfreitag 2026 die Jagd auf illegale Straßenrennen und Tuning-Fans
Christos SchwitalBaden-Württemberg verschärft an Karfreitag 2026 die Jagd auf illegale Straßenrennen und Tuning-Fans
Polizei in Baden-Württemberg startet verschärfte Kontrollen gegen illegale Straßenrennen und Fahrzeugmanipulationen an Karfreitag, dem 3. April 2026
Die Beamten im Südwesten leiten damit zum fünften Mal in Folge eine landesweite Aktion ein, um gefährliches Fahrverhalten im Umfeld der sogenannten Poser-Szene zu bekämpfen. Im Fokus stehen illegale Autorennen, nicht genehmigte Tuning-Maßnahmen und rücksichtslose Fahrmanöver. Die Polizei wird gezielt bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans und Riskofahrern überwachen. Die Behörden kündigten strengere Kontrollen an, darunter mehr Streifen und sofortige Strafen bei Verstößen.
Bei ähnlichen Einsätzen in allen 16 Bundesländern im Jahr 2025 waren über 19.000 Fahrzeuge überprüft worden. Tausende Verstöße wurden registriert, mehr als 1.400 Autos vorübergehend beschlagnahmt. Hintergrund der verschärften Maßnahmen ist ein Anstieg tödlicher Unfälle in Verbindung mit illegalen Rennen in den letzten Jahren.
Die baden-württembergische Polizei betont, dass die jährlichen Karfreitags-Aktionen regelmäßig Hunderte von Ordnungswidrigkeiten aufdecken. Die Operation 2026 knüpft an frühere Erfolge an und setzt verstärkt auf Prävention, um riskantes Fahrverhalten von vornherein zu unterbinden.
Die Kontrollen sind Teil einer bundesweiten Strategie gegen illegale Fahrzeugveränderungen und gefährliche Verkehrsrowdys. Durch gezielte Streifen und verschärfte Überprüfungen soll die Zahl der Unfälle durch rücksichtsloses Fahren sinken. Parallel finden in ganz Deutschland ähnliche Einsätze statt.






