"Auto-Freitag" startet Tuning-Saison – doch Polizei warnt vor harten Strafen
Christos Schwital"Auto-Freitag" startet Tuning-Saison – doch Polizei warnt vor harten Strafen
Deutschlands Tuning-Szene bereitet sich auf den "Auto-Freitag" vor
Am Karfreitag findet wieder der jährliche "Auto-Freitag" statt – ein Event, das für die Tuning-Community den Start in die Saison einläutet. Besonders am Nürburgring und anderen beliebten Treffpunkten werden große Versammlungen erwartet, die Fans aus dem ganzen Land anziehen.
Doch mit den Feierlichkeiten kommt auch eine Warnung: Die Polizei in Rheinland-Pfalz wird über das Osterwochenende die Kontrollen verstärken, um illegale Rennen und rücksichtsloses Fahren zu unterbinden. Der Karfreitag, in der Tuning-Szene schlicht als "Auto-Freitag" bekannt, markiert traditionell den Beginn einer Saison voller Treffen und Fahrzeugmodifikationen. Allerdings wurden vergangene Events immer wieder von illegalen Straßenrennen, überhöhter Geschwindigkeit und Lärmbelästigung überschattet. Die Behörden weisen darauf hin, dass solche Aktivitäten – ob geplant oder spontan – nach § 315d des Strafgesetzbuchs streng verboten sind.
Die Strafen für illegale Rennen sind hart: Den Tätern drohen hohe Geldbußen, Punkte in Flensburg und möglicherweise der Führerscheinentzug. Fahrzeuge können beschlagnahmt werden, und wer durch sein Handeln Körperverletzung verursacht, muss mit Haftstrafen von bis zu zehn Jahren rechnen. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer – insbesondere an die Tuning-Fans –, ihr Fahrverhalten den Bedingungen anzupassen, Tempolimits einzuhalten und sich unter keinen Umständen an illegalen Rennen zu beteiligen.
Um sicheres Tuning zu fördern, bietet die Kampagne TUNE IT! SAFE! eine kostenlose App und einen Online-Ratgeber unter www.tune-it-safe.de an. Die Plattform informiert über legale Fahrzeugumrüstungen und verantwortungsvollen Umgang mit Modifikationen. Zudem betonen die Behörden, wie wichtig es ist, für getunte Fahrzeuge die richtigen Papiere dabei zu haben und illegale Rennen über die Notrufnummer 110 an die Polizei zu melden.
Die verstärkte Polizeipräsenzen soll gefährliches Verhalten an dem vielbefahrenen Osterwochenende eindämmen. Teilnehmer der "Auto-Freitag"-Events werden aufgefordert, Sicherheit und Legalität in den Vordergrund zu stellen. Wer sich nicht daran hält, muss mit schweren rechtlichen Konsequenzen und Gefahren für die öffentliche Sicherheit rechnen.






