Wolfenbüttel streicht kommunale Grabpflege – was das für Anwohner bedeutet
Christos SchwitalWolfenbüttel streicht kommunale Grabpflege – was das für Anwohner bedeutet
Stadtrat von Wolfenbüttel stimmt über Ende der kommunalen Grabpflege ab
Nächste Woche wird der Stadtrat von Wolfenbüttel über einen Vorschlag abstimmen, die städtischen Dienstleistungen zur Grabpflege einzustellen. Die Änderung soll zum 1. Juli 2023 in Kraft treten. Die Pflege war stets ein freiwilliges Angebot der Stadt und keine gesetzliche Verpflichtung.
Für die städtischen Friedhöfe werden künftig keine neuen Verträge für die private Grabpflege abgeschlossen. Bestehende Einzel- und Jahresverträge laufen zwar noch bis 2026 weiter, werden danach aber nicht verlängert. Die Stadt wird aktuelle Vertragspartner dabei unterstützen, zu privaten Anbietern zu wechseln – neutral und fair begleitet während der Übergangsphase.
Geprüft wird zudem, ob langfristige Grabpflegeverträge an externe Unternehmen übertragen werden können. Bei der Anpassung des Personals wird die Stadt behutsam vorgehen und vor allem auf natürliche Fluktuation setzen, um Kosten zu sparen. Saisonkräfte werden nicht mehr nachbesetzt, sobald ihre Stellen frei werden.
Die Stadt versichert, alle Änderungen mit der nötigen Sensibilität und dem gebotenen Respekt gegenüber den Betroffenen umzusetzen. Ziel des Vorhabens ist es, Personalausgaben zu reduzieren, ohne die Würde der Friedhofsverwaltung zu beeinträchtigen. Bestehende Verträge bleiben bis zu ihrem Ablaufdatum gültig. Für alle, die nach Alternativen suchen, wird die Stadt klare Handlungsempfehlungen bereitstellen.






