Wolfenbüttel plant vierten Kunstrasenplatz mit umweltfreundlicher Sandfüllung
Herlinde JungferWolfenbüttel plant vierten Kunstrasenplatz mit umweltfreundlicher Sandfüllung
Wolfenbüttel plant Ausbau seiner Sportanlagen mit einem vierten Kunstrasenplatz
In Wolfenbüttel soll mit einem vierten Kunstrasenplatz die Sportinfrastruktur aufgewertet werden. Die neue Spielfläche im Oker-Stadion des ESV Wolfenbüttel ersetzt den bisherigen Ascheplatz und setzt statt Kunststoffgranulat auf eine Sandfüllung. Über das 1,5-Millionen-Euro-Projekt entscheidet der Stadtrat im März; die Fertigstellung ist noch für dieses Jahr geplant.
Der geplante Platz im Oker-Stadion orientiert sich am Vorbild des MTV Salzdahlum, dessen ähnliche Anlage auf positive Resonanz gestoßen ist. Im Gegensatz zu älteren Kunstrasenflächen kommt die neue ohne Kunststoffpartikel aus und nutzt ausschließlich Sand als Füllmaterial. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Initiative zur Verbesserung der örtlichen Sportstätten.
Die Finanzierung setzt sich aus 700.000 Euro Landesförderung und weiteren 200.000 Euro zusammen, die aus einem anderen Haushaltsposten umgeschichtet werden. Parallel dazu steht auch der bestehende Kunstrasenplatz des BV Germania Wolfenbüttel – seit 2012 in Betrieb – für eine Sanierung im Umfang von 310.000 Euro an.
Am 18. März stimmt der Stadtrat über den Antrag ab. Bei einer Zustimmung sollen die Arbeiten zügig beginnen, damit die neue Anlage noch vor Jahresende fertiggestellt wird.
Mit dem Projekt würde Wolfenbüttel über insgesamt vier Kunstrasenplätze verfügen. Die moderne, kunststofffreie Spielfläche im Oker-Stadion soll vor allem den örtlichen Vereinen zugutekommen. Ein Teil der Mittel ist bereits durch Landeszuschüsse und Haushaltsanpassungen gesichert.