17 April 2026, 06:16

Wo sich Menschen sicher fühlen – und wo die Angst regiert

Eine USA-Karte, die die Gewaltkriminalitätsrate pro 100.000 Einwohner pro Staat anzeigt, mit dunkleren Schattierungen für höhere Kriminalitätslevels und zusätzlichen Datendetails unten.

Wo sich Menschen sicher fühlen – und wo die Angst regiert

Eine neue Untersuchung zur Kriminalitätswahrnehmung zeigt eine deutliche Kluft zwischen Orten, an denen sich Menschen sicher fühlen, und solchen, die Ängste auslösen. Zwar geben über 90 Prozent der Befragten an, sich in ihrer eigenen Nachbarschaft sicher zu fühlen – doch öffentliche Verkehrsmittel und bestimmte städtische Bereiche lösen nach wie vor Unbehagen aus. Die Diskrepanz zwischen tatsächlicher Kriminalitätsrate und öffentlicher Angst bleibt 2024 ein zentrales Problem.

Die meisten Menschen fühlen sich zu Hause gut geschützt: Mehr als neun von zehn bewerten ihre Wohngegend als sicher. Doch dieses Vertrauen schwindet in öffentlichen Räumen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit. Viele sind verunsichert, wenn sie sich allein in schlecht beleuchteten Gebieten oder in Bus und Bahn aufhalten – selbst wenn die Kriminalität dort nicht immer höher ist.

Kriminalität selbst ist in Städten deutlich häufiger als auf dem Land. Bahnhöfe stachen 2024 als Orte hervor, an denen sich Angst und tatsächliche Kriminalitätsstatistiken decken: Fast 30 Prozent der Gewaltvorfälle ereigneten sich in öffentlichen Räumen – und bestätigen damit die Sorgen der Bevölkerung.

Junge Männer tauchen in den Kriminalberichten am häufigsten als Täter auf. Doch die Orte, die Menschen als "Angsträume" bezeichnen – also als besonders beängstigend empfinden –, decken sich nicht immer mit den größten Kriminalitätsschwerpunkten. Diese Diskrepanz zeigt: Wahrnehmung und Realität gehen oft auseinander.

Die Daten unterstreichen eine anhaltende Verunsicherung im Zusammenhang mit öffentlichen Verkehrsmitteln und abgelegenen städtischen Zonen bei Nacht. Da fast ein Drittel der Gewaltverbrechen in öffentlichen Räumen stattfindet, bleibt die Herausforderung, sowohl reale Risiken als auch die darüber hinausgehenden Ängste zu bekämpfen. Die Behörden könnten sich darauf konzentrieren, die Sicherheitsmaßnahmen besonders dort zu verbessern, wo sich Angst und Kriminalität am stärksten überschneiden.

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