Wie die WM Berlin in ein Fußball-Fieberandl verwandelt – und warum es schnell vorbei ist
Klaus-Dieter StahrWie die WM Berlin in ein Fußball-Fieberandl verwandelt – und warum es schnell vorbei ist
Berlin ist im WM-Fieber
Während der Weltmeisterschaft hat sich Berlin in ein Fußball-Fieberandl verwandelt. Kioske und Balkone sind mit Mannschaftsfarben und Fahnen geschmückt, und selbst in lockeren Gesprächen geht es plötzlich um Aufstellungen statt um das Wetter.
In ihrer Kolumne Treffer der Woche beschreibt Kathleen Fengler diesen plötzlichen Wandel. Ihr Beitrag beleuchtet, wie das Turnier die Stadt in seinen Bann zieht und selbst Skeptiker zu vorübergehenden Experten macht. Fengler gibt offen zu, dass sie früher kaum Interesse am Fußball hatte – doch jetzt schaut sie Highlights und besucht Public Viewings.
Die Kolumne, die auch auf Schlager Radio (u. a. 106,0 FM) ausgestrahlt wird, widmet sich gesellschaftlichen Trends und Alltagsbeobachtungen. Fengler zeigt, wie die WM Menschen verbindet, Debatten anheizt und in ganz Berlin für Feiern sorgt. Doch sobald das Finale vorbei ist, verfliegt ihre Begeisterung so schnell, wie sie gekommen ist.
Die Weltmeisterschaft bringt eine Welle der Euphorie in die Stadt. Menschen, die sonst kaum über Fußball sprechen, werden für ein paar Wochen zu leidenschaftlichen Analysten. Doch wenn das Turnier vorbei ist, kehrt der Alltag zurück – und mit ihm das nachlassende Interesse am Sport.






