Waldcafé Forellenteich in Braunlage kämpft um seine Gäste und Zukunft
Klaus-Dieter StahrWaldcafé Forellenteich in Braunlage kämpft um seine Gäste und Zukunft
Waldcafé Forellenteich in Braunlage kämpft mit Besucherrückgang
Tief im Wald gelegen, ist das Waldcafé Forellenteich in Braunlage nur nach einem 15-minütigen Fußmarsch zu erreichen. Doch die Besitzer Jan und Petra können sich den Rückgang an Gästen nicht erklären.
Das Paar übernahm das Café 2017. Vor ihrer Zeit war Jans Ex-Frau bei den Stammgästen beliebt und zog viele Besucher an. Heute kritisieren einige Kunden Petras Art – ihr Service wirke unfreundlich. Sie gibt zu, dass Stress sie mitunter schroff erscheinen lässt.
Bei einem Testbesuch stellte Starkoch Frank Rosin eine deutliche Distanz zwischen Petra und den Gästen fest. Doch bereits beim zweiten Testessen zeigte sie Fortschritte: Die Gäste fühlten sich willkommener.
Um die Umsätze zu steigern, wollen Jan und Petra die Öffnungszeiten ausweiten und mehr Veranstaltungen anbieten. Rosin gab ihnen eine Woche Bedenkzeit, um die Probleme anzugehen. Neben dem Service könnten auch die Pandemie-Folgen, das Waldsterben oder veränderte Tourismusströme zum Rückgang beitragen.
Die Zukunft des Restaurants hängt davon ab, ob es dem Paar gelingt, die Wende zu schaffen. Ihre Bemühungen um besseren Service und mehr Gäste werden entscheidend sein. Bis dahin bleibt das Café geöffnet – in der Hoffnung, dass die Besucher zurückkehren.






