16 March 2026, 02:13

VW-Konzern formiert Führungsteam für Elektrooffensive und Effizienzsteigerung

Eine große Fabrik mit zahlreichen Autos auf der Fertigungsstraße, metallische Gegenstände auf beiden Seiten, einige Fahrzeuge auf dem Boden, eine Wand im Hintergrund und an der Decke angebrachte Lampen, wahrscheinlich eine Volkswagen-Fabrik in Deutschland.

VW-Konzern formiert Führungsteam für Elektrooffensive und Effizienzsteigerung

Volkswagen-Konzern kündigt Führungswechsel in Produktion und Beschaffung an

Die Volkswagen Group hat mehrere wichtige Personalrochaden in ihren Produktions- und Beschaffungsbereichen bekannt gegeben. Die Umbesetzungen betreffen unter anderem Škoda Auto, die Volkswagen Group Components sowie das Motorenwerk in Salzgitter.

Die Veränderungen erfolgen im Rahmen der fortlaufenden Bemühungen des Konzerns, seine Strukturen zu straffen und die Strategie für Elektrofahrzeuge voranzutreiben.

Frank Engel, derzeit Geschäftsführer von Shanghai Volkswagen Powertrain, scheidet aus seiner Position bei Škoda Auto aus. Ab dem 1. Mai übernimmt er eine erweiterte Rolle als Executive Vice President für Komponenten, Logistik und Qualität sämtlicher Volkswagen-Komponentenaktivitäten in China. Seine Nachfolge bei Škoda Auto tritt Christian Bleiel an, der künftig die Komponentenproduktion der Marke leiten wird.

Bei Volkswagen Group Components wurde Heiner Lanze zum neuen Beschaffungschef ernannt. Er folgt auf Stephan Beyse, der zuvor für die Beschaffung von Antriebssystemen im VW-Konzern zuständig war und nun als Leiter des Einkaufs für Originalteile nach Kassel wechselt. Lanze war zuvor als Vice President für Beschaffung bei Scania in Brasilien tätig und hatte davor den Einkauf für Volkswagen do Brasil sowie die Südamerika-Region geleitet.

Unterdessen übernimmt Andreas Salewsky die Leitung des Motorenwerks in Salzgitter. Der Standort ist ein zentraler Knotenpunkt für Volkswagen Group Components, mit Schwerpunkt auf Zellproduktion, Batteriesystemen und großtechnischen Energiespeichern. Weitere wichtige Produktionsstandorte wie Mladá Boleslav und Hannover spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle in der Batteriefertigung für Elektrofahrzeuge.

Volkswagen Group Components war ursprünglich gegründet worden, um die Kosten um 2 Milliarden Euro (rund 2,27 Milliarden Dollar) zu senken und gleichzeitig die Effizienz zu steigern. Die Strategie der Sparte zielt auf den Ausbau der Elektrofahrzeugproduktion und die Optimierung der globalen Abläufe ab.

Die Führungswechsel spiegeln die anhaltenden Bestrebungen Volkswagens wider, die Lieferkette und das Produktionsnetzwerk für Elektrofahrzeuge zu stärken. Mit neuen Verantwortlichen in Beschaffung, Komponentenfertigung und an zentralen Standorten will das Unternehmen Effizienz bewahren und gleichzeitig seine E-Mobilitätskapazitäten ausbauen. Die Änderungen treten im Mai in Kraft und markieren eine neue Phase in der operativen Strategie des Konzerns.

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