29 April 2026, 16:24

Vom Gefängnis zum lebendigen Stadtquartier: Studenten entwerfen Zukunft für Rennelberg-Areal

Offenes Buch mit einer detaillierten Zeichnung eines gefängnisähnlichen Gebäudes mit einem großen Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von beschreibendem Text.

Vom Gefängnis zum lebendigen Stadtquartier: Studenten entwerfen Zukunft für Rennelberg-Areal

Studierende der Technischen Universität Braunschweig haben neue Entwürfe für die Zukunft des Geländes der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Rennelberg entwickelt. Das frühere Gefängnis, das im Juni zu einer Festivalfläche werden soll, ist Teil eines umfassenderen Plans, das Areal zu einem modernen Stadtquartier umzugestalten. Ihre Vorschläge loten aus, wie der Ort über seine historische Nutzung hinaus weiterentwickelt werden könnte.

Die Stadt hatte bereits im Dezember 2018 einen Beschluss gefasst, einen Bebauungsplan für das Gelände zu erarbeiten. Seitdem liegt der Fokus darauf, das Areal neu zu denken und dabei sein kulturelles Erbe zu bewahren. Die studentischen Projekte zeigen verschiedene Wege auf, wie Verdichtung, Stadtplanung und denkmalpflegerische Belange in Einklang gebracht werden können.

Drei Entwürfe stachen im Wettbewerb besonders hervor. Franziska Heininger und Johannes Quirin erhielten den ersten Platz mit "Von Mauern zu Gemeinschaft: Die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg". Adriana Gens und Mareike Meier belegten den zweiten Rang mit "Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen". Sarah Suttner López und Robert Sievert sicherten sich den dritten Preis mit "Nachbarschaft statt Gefängnis: Gemeinschaft über Mauern".

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Bevor die Entwicklung des Geländes beginnen kann, muss die Stadt jedoch zunächst den Verkauf abschließen. Bis dahin wird das ehemalige Gefängnis im Juni vorübergehend das Theaterformen-Festival beherbergen. Die studentischen Entwürfe sind noch bis zum 20. Mai im historischen Rathaus zu sehen.

Die Vorschläge geben einen Ausblick darauf, wie sich das Rennelberg-Areal in den kommenden Jahren verändern könnte. Während der Verkaufsprozess läuft, hat die Stadt noch keine offiziellen Bauvorhaben eingeleitet. Das Festival und die Ausstellung bieten der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich mit der möglichen Zukunft des Ortes auseinanderzusetzen.

Quelle