Verkehrskontrollen in Süddeutschland: 20 Autofahrer mit gravierenden Verstößen erwischt
Luka BoucseinVerkehrskontrollen in Süddeutschland: 20 Autofahrer mit gravierenden Verstößen erwischt
Polizei in Süddeutschland deckt bei Verkehrskontrollen zahlreiche Verstöße auf
Beamte in Leibertingen, Gammertingen und Pfullendorf haben bei Verkehrskontrollen schwerwiegende Verstöße festgestellt – von abgelaufenen Versicherungen bis hin zu unsachgemäßem Tiertransport. Fast 20 Autofahrer müssen nun mit Bußgeldern oder juristischen Konsequenzen rechnen, nachdem die Überprüfungen eine Reihe von Ordnungswidrigkeiten zutage förderten.
In Pfullendorf wurde am Dienstagnachmittag ein 19-Jähriger dabei erwischt, wie er einen E-Scooter ohne gültigen Versicherungsschutz fuhr. Der Aufkleber am Fahrzeug war bereits im Vorjahr abgelaufen. Die Polizei stoppte den Fahrer umgehend und belastete ihn wegen Verstoßes gegen die Pflichtversicherung. Auch der Halter des Scooters, der die Fahrt erlaubt hatte, muss mit rechtlichen Folgen rechnen.
An anderer Stelle durchfiel ein Fahrzeugtransporter die Kontrolle wegen schwerer Mängel. Ein Geflügellaster beförderte ungesicherte Tierkäfige – zudem fehlte die erforderliche Transportgenehmigung. Die Beamten dokumentierten außerdem acht Fälle, in denen Fahrzeugbesitzer die vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen um mehr als acht Monate überzogen hatten.
Nicht nur Fahrer wurden zur Kasse gebeten: Zwei Autofahrer ohne deutschen Wohnsitz mussten zur Deckung möglicher Prozesskosten sofort Sicherheitsleistungen hinterlegen. Weitere Verstöße betrafen die Nichteinhaltung von Lenk- und Ruhezeiten sowie das Überschreiten der zulässigen Anhängelast. Alle Betroffenen erhalten in den kommenden Tagen Bußgeldbescheide oder Strafverfügungen.
Die Kontrollen führten bei einigen zu sofortigen Sanktionen, bei anderen zu anstehenden Geldstrafen. Die Behörden bestätigten, dass fast 20 Personen offizielle Bescheide erhalten werden. Gegen diejenigen, die wegen Versicherungsverstößen oder unsicherer Transportbedingungen angezeigt wurden, könnten weitere rechtliche Schritte folgen.






